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Stadt richtet neue Unterkunft für Asylbewerber her

Peine Stadt richtet neue Unterkunft für Asylbewerber her

Aufgrund der steigenden Zahl an Asylbewerbern will die Stadt Peine für rund 130 000 Euro ein Gebäude an der Woltorfer Straße herrichten, das künftig insbesondere als Unterkunft für Familien mit Kindern dienen soll.

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Dieses Haus an der Woltorfer Straße (Mitte) soll als Unterkunft für Asylbewerber hergerichtet werden.

Quelle: mic

Pine. Aufgrund der steigenden Zahl an Asylbewerbern will die Stadt Peine für rund 130 000 Euro ein Gebäude an der Woltorfer Straße herrichten, das künftig insbesondere als Unterkunft für Familien mit Kindern dienen soll.

Die Stadt Peine hatte das sanierungsbedürftige, in seiner Grundsubstanz jedoch intakte Gebäude bereits vor einigen Monaten für 50 000 Euro erworben, nachdem es ihr zum Kauf angeboten worden war. Das Haus ist zweigeschossig und in drei Wohnungen mit jeweils rund 61 Quadratmetern Grundfläche unterteilt.

Laut einer Verwaltungsvorlage, für die der Finanzausschuss bereits grünes Licht gegeben hat, seien unter anderem Malerarbeiten erforderlich. Darüber hinaus müssten neue Bodenbeläge, Elektroleitungen und sanitäre Einrichtungen eingebaut werden.

Der Rat der Stadt Peine soll über den zur Sanierung erforderlichen Geldbetrag in Höhe von 130 000 Euro in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag, 17 Uhr, im großen Sitzungssaal des Rathauses abstimmen.

Hintergrund für den Ausbau der Immobilie ist die vom Landkreis Peine angekündigte Aufnahme von Asylbewerber-Familien, insbesondere mit kleinen Kindern, zum Jahresende oder Anfang nächsten Jahres.

Zurzeit leben rund 350 Asylbewerber im Landkreis, mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus. Dabei sei man nun auf weitere 100 Asylbewerber eingerichtet, so die Ankündigung vom Land Niedersachsen.

In den städtischen Unterkünften am Lehmkuhlenweg und an der Fritz-Stegen-Allee leben mit Stand von Anfang des Jahres rund 116 Asylbewerber und Flüchtlinge aus 20 Ländern sowie Obdachlose. Das ist der höchste Stand seit 1994 (etwa 400 Personen).

Den Großteil der Kosten für Asylbewerber übernimmt zwar das Land - aber stets zeitverzögert. Zudem werden pro Person und Jahr Pauschalen gezahlt. In diesem Jahr sind es 5036 Euro. Davon müssen der Unterhalt (zurzeit 354 Euro), die Kosten für die Unterkunft und die medizinische Versorgung bestritten werden.

rd

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