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Stadt kauft die Hertie-Brache für 1,2 Millionen Euro und sucht Investoren

Peine Stadt kauft die Hertie-Brache für 1,2 Millionen Euro und sucht Investoren

Das ist ein Paukenschlag: Die Stadt Peine hat die Hertie-Brache an der Lindenstraße gekauft. Der Preis liegt bei 1,2 Millionen Euro. Das gab gestern Bürgermeister Michael Kessler (SPD) gemeinsam mit den Fraktions-Spitzen der Ratsparteien bekannt. Die verfallene Brache hatte jahrelang für Ärger gesorgt.

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Hertie-Brache an der Lindenstraße: Peines Bürgermeister Michael Kessler hat für die Stadt das gesamte Areal gekauft. Es soll umgestaltet werden.

Quelle: rb

„Wir können die erfreuliche Mitteilung machen, dass die Stadt Peine die Hertie-Brache zu 98 Prozent gekauft hat“, sagte Kessler. Er habe für die Stadt den Kaufvertrag mit dem insolventen niederländischen Finanz-Fonds HIDD unterschrieben - das beinhaltet das ehemalige Hertie-Kaufhaus und das angrenzende Parkhaus.

Und auch den 43-prozentigen Anteil des ebenfalls insolventen amerikanischen Heddon-Fonds habe man erwerben können. Zu Heddon gehören in Peine die vorgelagerten Pavillons im City-Center und der ehemalige Supermarkt neben Hertie. Diesen Kaufvertrag hatte die Stadt bereits im Sommer unter Dach und Fach gebracht - unter strenger Geheimhaltung. Der Bürgermeister sagte: „Wir haben somit für das gesamte Hertie-Areal, also einschließlich der Ankäufe im Umfeld, etwa 1,2 Millionen Euro ausgegeben.“ Ein erstaunliches Ergebnis, da vorher war ein Verkaufswert von etwa zehn Millionen Euro in Umlauf gebracht worden war.

„Ich denke, dass dies ein sehr großer Erfolg ist, die Stadt hat die Handlungsfähigkeit in Bezug auf die Brache wieder hergestellt. Die Stadt hat das Herz Peines wieder zurück erobert“, so Kessler.

Aus formalen Gründen gehe der Hertie-Besitz aber erst am 1. März 2013 endgültig auf die Stadt über. Im ersten Quartal 2013 sollen auch die ersten Aufräumarbeiten beginnen. Danach starte ein Investoren-Wettbewerb auf der Grundlage des Innenstadtkonzeptes. Gleichzeitig soll das Areal ein Sanierungsgebiet werden. Dafür möchte man Städtebauförderungsgeld bei Land und Bund beantragen. Bis 2016 soll sich dann das Areal neu präsentieren - etwa mit neuen Geschäften und Wohnungen.

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