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Stadt kauft Häuser neben Hertie-Brache - Kessler: "Strategisch wichtiger Schritt":

Peine Stadt kauft Häuser neben Hertie-Brache - Kessler: "Strategisch wichtiger Schritt":

Peine . Die Stadt Peine hat mehrere Gebäude an der Lindenstraße in der Innenstadt gekauft. Dabei handelt es sich um drei leer stehende Wohnhäuser und zwei Immobilien, die sich direkt auf dem Gelände der Hertie-/City-Center-Brache befinden. Die Stadt erhofft sich dadurch, ihre Position gegenüber den Eigentümern der Brache deutlich stärken zu können.

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Blick vom Härke-Ausschank zu Hertie: Die Stadt hat an der Lindenstraße drei leer stehende Häuser gekauft, um mehr Einfluss auf das Brachen-Gelände zu erhalten.

Mit dem Erwerb des Gebäudes direkt vor dem Eingang des ehemaligen Hertie-Kaufhauses, in dem sich derzeit ein asiatischer Imbiss befindet, und einer Wohnung im Bereich des Parkhauses ist die Stadt nun Miteigentümer des City Centers und mit etwa einem Prozent beteiligt. Über den Kaufpreis will die Stadt Peine keine Angaben machen. Nur soviel: „Die Kosten standen im Verhältnis“, erläuterte Bürgermeister Michael Kessler auf PAZ-Anfrage.

Hauptgrund, weshalb die Stadt nach der Schließung von Hertie und danach immer mehr Geschäften im City Center keinen Einfluss auf die Nachnutzung der Brache hat und hatte, sind die komplizierten Eigentumsverhältnisse.

Wie Kessler erklärt, gehören 51 Prozent der Gesamtfläche der Nachfolgegesellschaft von Hertie, einem englischen Finanzdienstleister, der kürzlich Insolvenz angemeldet hat. Weitere 43 Prozent sind in der Hand eines amerikanischen Finanzdienstleisters mit Sitz in Luxemburg, der ebenfalls insolvent ist. Die übrigen sechs Prozent gehören kleineren Miteigentümern - nun auch der Stadt Peine, die laut Kessler die Anteile von zwei Besitzern übernommen hat.

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass sich die drei erworbenen Wohnhäuser zwar nicht direkt auf dem Brachen-Gelände befinden, künftig aber noch von strategisch wichtiger Bedeutung sein könnten. Etwa dann, wenn es einen Käufer oder einen Investor für das Areal mitten in der Innenstadt gibt.

Bedeutet das, dass es nun bald eine Lösung für die Hertie-Brache gibt? Diese Frage kann derzeit wohl niemand genau beantworten. Der Kauf der Immobilien an der Lindenstraße verschafft der Stadt nun zumindest tiefere Einblicke in die Besitzverhältnisse und möglicherweise gibt es auch Mitsprachemöglichkeiten über die Eigentümergemeinschaft.

Die Stadt bemüht sich schon seit geraumer Zeit um Lösungsansätze. Unter anderem gab es einen Architektenwettbewerb, bei dem Studenten Vorschläge für einen Baukörper machten, der die Brache von der Fußgängerzone abkoppeln sollte (PAZ berichtete). Für das Hertie-/City-Center-Gelände gab es Ideen wie eine Wohnbebauung, einen Park oder auch verschiedene Gewerbe-Ansiedlungen.

Das Hertie-Kaufhaus schloss im August 2009 für immer seine Türen. Weil von da an ein Magnet fehlte, machte ein Laden nach dem anderen dicht.

mic

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