Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Stadt Peine lud zur Kulturen-Konferenz ein

Peine Stadt Peine lud zur Kulturen-Konferenz ein

Peine. Wenn verschiedene Kulturen aufeinandertreffen, entsteht nicht automatisch eine buntgemischte Gesellschaft. Die Zufriedenheit der Bürger liegt oft in der Hand der städtischen Politik. Deshalb fand gestern im Peiner Forum eine Konferenz statt, in der es um die Frage ging: „Wie wollen wir zusammenleben?“

Voriger Artikel
Kessler: „Wir können nicht alle aufnehmen“
Nächster Artikel
Kreis-Fusion: Abstimmung trotz Gegenwind

Die Gleichstellungsbeauftragte Banafsheh Nourkhiz sprach gestern im Forum über das Thema „Wie wollen wir zusammenleben?“.

Quelle: mgb

Aus der einstigen grauen Stahlstadt ist mittlerweile eine kleine Oase der Kulturen geworden. „Vor neun Jahren sah das aber noch ganz anders aus“, sagte Bürgermeister Michael Kessler in seinem Grußwort. Damals habe es eine mentale Parallelgesellschaft gegeben - viele türkischstämmige Peiner seien besser über ihre Heimat informiert gewesen als über das hiesige Geschehen. Hinzu komme, dass nicht alle Bürger Interesse daran hatten, die deutsche Sprache zu lernen. „Wir können aber nicht zusammenfinden, wenn wir nicht dieselbe Sprache reden“, monierte Kessler einst in den Moscheen.

Inzwischen gehört diese Erinnerung schon lange der Vergangenheit an. Dank unterschiedlicher Projekte, Wettbewerbe, multikultureller Feste und vielem mehr wurde nach und nach das Bewusstsein für eine integrative Gesellschaft geschaffen. Mittlerweile besuchen viele Christen Moscheen, um etwas über den anderen Glauben zu erfahren, und türkischstämmige Kinder melden sich in hiesigen Sportvereinen an.

Das Mantra bleibe aber noch immer dasselbe wie vor neun Jahren: „Annäherung von verschiedenen Kulturen benötigt Zeit und wachsendes Verständnis - es dauert, aber es wird“, resümiert Kessler. Als Beispiel nannte er die Sanierung der Südstadt. „Erst kam die Braunschweiger Straße, dann folgte die Neue Straße und jetzt die Jägerstraße“, erinnert er sich. Hunderttausende Euro wurden bereits in die Verschönerung des Viertels gesteckt, immer mit dem Ziel, den Lebensraum vieler Migranten aufzuwerten und damit auch ihr Lebensgefühl in der Fuhsestadt.

Im Raum stehe allerdings noch die Frage nach der Identität der Migranten, wie Banafsheh Nourkhiz, Beauftragte für Gleichstellung, Familie und Integration betonte. Dieses Thema und vieles mehr wurde dann der anschließenden Podiumsdiskussion besprochen.

  • Mehr dazu in der Montagsausgabe der PAZ.

mgb

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung