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Stabile Volksbank in turbulenten Zeiten: „Geschäftsmodell hat sich bewährt“

Peine Stabile Volksbank in turbulenten Zeiten: „Geschäftsmodell hat sich bewährt“

Peine. Wechsel im Aufsichtsrat der Volksbank Peine: Wegen Erreichen der Altersgrenze standen Michael Kessler und Wolfgang Zittel nicht mehr zur Wiederwahl. Neu in das Aufsichtsgremium der Bank gewählt wurden dafür Niels Kielhorn (38 Jahre) aus Peine und Gerhard Monitzkewitz (52 Jahre) aus Ilsede. Für weitere drei Jahre im Aufsichtsrat wurde Christian Reimann von den Mitgliedervertretern bestätigt.

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Im Bild (v.l.): Vorstand Gerhard Brunke, die neuen Aufsichtsräte Niels Kielhorn und Gerhard Monitzkewitz, Vorstand Ralf Schierenböken sowie die Aufsichtsräte Christian Reimann und Horst Salzwedel (Vorsitz).

Vor rund 220 Vertretern und Gästen informierte die Volksbank bei ihrer Vertreterversammlung über das Geschäftsjahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende Horst Salzwedel, Vorstandssprecher Gerhard Brunke und Vorstandsmitglied Ralf Schierenböken zeigten sich im Peiner Schützenhaus zufrieden und zogen eine positive Bilanz. Brunke erklärte: „Unser konservatives, nachhaltiges Geschäftsmodell hat sich in turbulenten Zeiten der Finanzmarkt- und Staatschuldenkrise bewährt. Wir sind stabil und stabilisierend. Wir haben die regionale Wirtschaft immer mit ausreichend Liquidität versorgt.“

Das genossenschaftliche Modell werde von der politischen Regulierungswut bedroht, warnte Brunke. „Anzahl und Umfang der auf uns niederprasselnden regulatorischen Vorgaben sind enorm und eine ganz konkrete Belastung, die auch wir hier bei der Volksbank Peine jeden Tag spüren.“

Kritik übte er auch am geplanten zentralen europäischen Abwicklungsfonds für marode Banken. Zur Zinspolitik der Europäischen Zentralbank merkte er an, „die niedrigen Zinsen dürfen nicht zum Dauerzustand werden. Denn viele Sparer werden nach und nach um Teile ihres Ersparten gebracht, da die Einlagen nur noch äußerst geringe Zinserträge bieten.“

Die Volksbank Peine gehört mit 14 981 Mitgliedern zu den größten Personenvereinigungen der Region. Die Bilanzsumme konnte um 15,3 Millionen auf 440,7 Millionen gesteigert werden. Das Gesamtkundenvolumen betrug 2013 rund 914 Millionen Euro und lag damit um 15 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Der Jahresüberschuss beträgt rund 929 000 Euro. Die Mitgliedervertreter stimmten einer Dividende in Höhe von 5,25 Prozent für das Jahr 2013 zu. 253 250,64 Euro Dividende werden ausgeschüttet. Den Rücklagen werden 675 947,99 Euro zugeführt.

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