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Staatsministerin Aydan Özoguz besuchte Peiner Kita und Rathaus

Peine Staatsministerin Aydan Özoguz besuchte Peiner Kita und Rathaus

Peine. Hoher Polit-Besuch in Peine: Die Staatsministerin und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), war gestern Nachmittag zunächst in der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ zu Gast. Dort informierte sich die 47-Jährige aus erster Hand über das Migrationsprojekt „Rucksack“. Im Anschluss ging es ins Peiner Rathaus, wo sich Özoguz, die seit Dezember 2011 stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD ist, ins Goldene Buch der Stadt eintrug.

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Die Staatsministerin gab allen Kindern zur Begrüßung die Hand. Das kam gut an.

Quelle: mic

„Hier spiegelt sich wieder, was wir unter Migrationspolitik verstehen“, sagte Peines Bürgermeister Michael Kessler bei seiner Begrüßung in der Kita. In der Einrichtung werden 170 Kinder aus zwölf Nationalitäten betreut. Sprachförderung ist eines der wichtigsten Themen. Beim Rucksack-Projekt sollen Kinder mit Migrationshintergrund näher an die deutsche Sprache herangebracht werden, indem sie auch ihre Muttersprache perfekt beherrschen.

Laut Kessler gibt die Stadt Peine pro Jahr insgesamt rund 25 000 Euro für Sprachförderung aus. 19 Prozent der Einwohner im Stadtgebiet seien Migranten, ihr Anteil bei der jüngsten Einschulung habe bei 50 Prozent gelegen, bei den Geburten sind es rund 80 Prozent. Mit einem Augenzwinkern entgegnete Özoguz: „Die Migranten können aber bestimmt nichts dafür, wenn die anderen keine Kinder bekommen.“

Bei einem Rundgang durch die Kita mit ihren acht Gruppen für Kinder im Alter zwischen ein und zwölf Jahren wurde schnell klar, wo der Schuh drückt. Die Einrichtung wünscht sich mehr Mittel für die Sprachförderung. Schnelle Hilfe konnte Özoguz zwar nicht zusagen, sie wolle aber bohren, wo es geht. Der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) dazu: „Direkte Förderung vom Bund gibt es nur für Projekte.“ Grundsätzlich stehe das Land in der Pflicht. Die Zeit war schnell vorüber - anschließend ging es für Özoguz ins Peiner Rathaus, wo sie sich ins Goldene Buch der Stadt Peine eintrug. Ein Thema dabei war die Unterbringung von Flüchtlingen in den Kommunen - und Peine.

mic

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