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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Brandstifter

Broistedt Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Brandstifter

Broistedt. Wegen schwerer Brandstiftung in Broistedt müssen sich ein 19-Jähriger und ein 21-Jähriger aus dem Peiner Land demnächst vor Gericht verantworten. Ein dritter 19-Jähriger soll beide angestiftet haben. Den jungen Männern wird vorgeworfen, am 15. Dezember 2013 auf dem Gelände des Sägewerks Borchard in Broistedt Feuer gelegt zu haben. Bei dem Großfeuer waren mehr als 170 Feuerwehrleute aus dem Peiner Land und von der Berufsfeuerwehr stundenlang im Einsatz. Der Sachschaden: zwölf Millionen Euro (PAZ berichtete).

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Flammeninferno im Sägewerk der Firma Borchard in Broistedt: Die mutmaßlichen Brandstifter stehen bald vor Gericht.

Quelle: A

Dem 19-Jährigen wird Brandstiftung, schwere Brandstiftung und versuchte Brandstiftung vorgeworfen. Der 21-jährige Angeschuldigte soll mehrere Taten gemeinsam mit dem 19-Jährigen begangen haben, wobei ihm bei der versuchten Brandstiftung nur Beihilfe zur Last gelegt wird. Der dritte ebenfalls 19-jährige Angeschuldigte soll zu zwei der Taten angestiftet haben. Selbst beteiligt war er offenbar nicht, sagt Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Die Ermittlungen ergaben, dass der 19- und der 21-Jährige am 8. Oktober 2013 auf einer Wiese im Bereich Ilsede 80 Strohballen angezündet haben. Auf Anregung des dritten Angeschuldigten soll das Duo am Wochenende des 11. November 2013 auf dem Gelände der Firma Borchard versucht haben, Feuer in einer Lagerhalle zu legen. Während der 19-Jährige versucht haben soll, Holzpaletten anzuzünden, habe der 21-Jährige Wache gestanden. Sie seien geflüchtet, bevor sich ein offenes Feuer entwickelte.

Am Nachmittag des 15. Dezember sollen sich die Angeschuldigten wiederum aufgrund der Idee des Dritten erneut zum Gelände begeben haben. Diesmal sollen die mit Brandbeschleunigern Holzpaletten in einer Lagerhalle angezündet haben. Besonders schwerwiegend: Offenbar war ihnen bewusst, dass sich im Gefahrenbereich des Feuers ein zur Tatzeit bewohntes Haus befand. Der Anstifter soll sich während des Geschehens in unmittelbarer Nähe des Tatorts aufgehalten und mit den beiden Haupttätern telefoniert haben.

pif

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