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Sprachtraining macht Frauen stark und selbstbewusst

Peine Sprachtraining macht Frauen stark und selbstbewusst

Peine. Ohne Bildung, Beteiligung und Teilhabe hat Integration keinen Erfolg. Davon ist die Beauftragte für Gleichstellung, Familie und Integration der Stadt, Banafsheh Nourkhiz, fest überzeugt. „Bei dem Training geht es nicht um Sprache lernen und Grammatik, sondern um die Vermittlung von Wissen, Methoden und Vokabular, um die Frauen zu stärken, wenn sie sich beispielsweise in Kita oder Schule für ihr Kinder einsetzen“, sagt Nourkhiz.

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Motiviert bei der Sache: Die Teilnehmerinnen am Kommunikations- und Sprachtraining. Mit ihnen freuen sich Banafsheh Nourkhiz, Kita-Leiterin Janine Schouten und Dozentin Farahnaz Javanmardi (4., 3., 2. v.r.).

Quelle: jti

Das Angebot richtet sich nicht nur an Frauen mit Migrationshintergrund, auch deutsche Mütter können teilnehmen. „Ich biete die Fortbildung in meiner Funktion für Gleichstellung und Integration an“, betont sie.

Die Kita Lummerland wurde bewusst gewählt. „Der Bedarf in der Südstadt ist groß“, sagt Nourkhiz. Lummerland-Leiterin Janine Schouten ergänzt: „Ich bin sehr positiv überrascht. Mit so vielen Anmeldungen hätte ich nicht gerechnet.“ Mehr als 30 Frauen hätten sich gemeldet, es gibt aber nur Platz für 15.

Das Angebot umfasst vier Schwerpunkte: Präsentation, Rhetorik, praxisnahe Vermittlung von Sprachvokabular und Computerschuppern. Gestern stand die Kommunikation auf dem Programm. Durch Theorie und praktische Tipps sollen die Frauen gestärkt werden, sich in Gesprächssituationen „in Schule, Kindergarten oder beim Arzt zu behaupten“, sagt Dozentin Dr. Farahnaz Javanmardi. Dazu wurden alltägliche Situationen in Rollenspielen nachempfunden, die gefilmt wurden, um sie später gemeinsam auszuwerten. „Die Resonanz bei den Teilnehmerinnen ist positiv“, berichtet Javanmardi. Während viele am Anfang noch recht schüchtern gewesen seien, würden sie nun viel selbstbewusster auftreten.

Im kommenden Jahr will Nourkhiz das Angebot an zwei weiteren Terminen fortsetzen und auch an eine Schule gehen. Wichtig ist für sie, dass die Mütter ihre Erfahrungen als Multiplikatoren in ihr Umfeld weitergeben. Dies sei dann ein weiterer Baustein für das von ihr geknüpfte „Interkulturelle Familiennetzwerk Peine“.

jti

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