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Sport-Karussell: Kreissportbund ruft landesweit einzigartiges Projekt ins Leben

Peine Sport-Karussell: Kreissportbund ruft landesweit einzigartiges Projekt ins Leben

Der Kreissportbund (KSB) Peine geht neue Wege: Heute startet an der Pestalozzischule und an der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule (HWK) mit dem Sport-Karussell ein landesweit bislang einzigartiges Projekt. Entwickelt wurde es von KSB-Sportlehrer Ralf Klemm. Der Landessportbund fördert das Peiner Model mit 8000 Euro.

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Sorgen für Bewegung (v.l.): Lars Kimmlinger, Peter Wolters (HWK-Schule), Gerhard Behrends (Pestalozzischule) sowie Uwe Harasymir-Fischer, Ralf Klemm und Wilhelm Laaf (Kreissportbund).

Quelle: jti

„Der Kreissportbund ist nicht nur für die Vereine da, er übernimmt auch gesellschaftspolitische Aufgaben“, sagte Vorsitzender Wilhelm Laaf gestern bei der Vorstellung. Der KSB wolle an einer bewegten Gesellschaft im Landkreis Peine mitwirken, und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Die Idee ein derartiges Projekt ins Leben zu rufen wurde in der Bürgerstiftung Peine geboren, schilderte Laaf. Umso erfreulicher sei es, dass jetzt der Landessportbund die Finanzierung übernommen habe.

Klemm erläuterte das Projekt: „Es ein integrativer Ansatz der sportlichen Bildung, der Schulen, Sportpädagogen und Eltern miteinbezieht. Und jedes Kind wird mitgenommen wie es ist.“ Das Sportangebot ist in den Vormittagsunterricht eingebaut, als dritte Sportstunde. In 50 Wochen werden den Kindern bis zum Sommer 2015 fünf Karussells mit unterschiedlichen Sportarten aus den Vereinen angeboten (siehe Info-Kasten). Neben der sportlichen Förderung und Bildung könne so auch ein leichterer Zugang zu den Sportvereinen ermöglicht werden.

Pestalozzi-Schulleiter Gerhard Behrends begrüßte das Projekt. „Die dritte Sportstunde könnten wir nicht aus Eigenmitteln schaffen. In den Schulsport kommen die Kinder mit ganz festen Bildern und Erwartungen“, sagte Behrends. Durch die Übungsleiter von außen werde auch ein anderes Bild von außen und von anderen Sportarten vermittelt. Dies könne helfen, Sport über die Vereine in den Alltag zu integrieren“.

Ein Ansicht, die Peters Wolters, Sozialpädagoge an der HWK, teilt. Es gebe viele Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen schwierig seien. „Ich habe die Hoffnung, dass der Transfer in den Vereinssport mit dem Projekt erleichtert wird.“

jti

INFO

Die fünf Sport-Karussells

Der Startschuss ist gefallen: Das Sport-Karussell beginnt heute in der Pestalozzischule und der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule mit dem ersten Teil. „Starke Muskeln, wacher Geist“ heißt es beim Primärpräventions-Trainingsprogramm zur Stärkung der Basiskompetenzen bis zu den Sommerferien. Es folgen die Karussells „Selbstverteidigung“ im Herbst, „Entspannung“ im Winter, „Spielsport“ im Frühjahr 2015 und „Trend-Abenteuer“ im Sommer 2015.

Es soll auch Tage der offenen Tür, Sportabzeichen- und Wandertage geben. Ziel ist es, das Projekt auszuweiten und zum Beispiel auch Vereins- und Feriensportkarussells anzubieten (Schnupperkurse). Auskünfte erteilt Ralf Klemm Sportlehrer beim Kreissportbund Peine. E-Mail-Adresse: rklemm@ksb-peine.de.

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