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Spitzenstimmung: „Peine helau! Härke helau!“

Peiner Schützenhaus Spitzenstimmung: „Peine helau! Härke helau!“

Mit rhetorischen Seitenhieben, tollkühner Akrobatik, Tanz und Schunkelliedern – so kennen und so lieben die Peiner die Prunksitzung der Privat-Brauerei Härke und des Komitees Hannoverscher Karneval im Schützenhaus. Fast 300 Gäste hatten den Weg trotz Schneetreibens und Eisglätte nicht gescheut und wurden dafür mit einem bunten Feuerwerk aus Showtanz, Marschmusik und Büttenreden belohnt.

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Die Tanzmariechen gehörten bei der Härke-Großveranstaltung zu den Höhepunkten des Abends.

Quelle: nic

Peine . Zu den schmissigen Klängen des Musikzuges Ölsburg marschierten die Standarten, Garden, Mariechen, Paare und der Elferrat ins Schützenhaus ein. „Peine helau, Härke helau“, begrüßte Angela Günther, Präsidentin des Komitees, die Gäste und die Gastgeber – Martin und Matthias Härke. Sitzungspräsident Herbert Wildhagen freute sich darüber, die 33. Sitzung zu leiten.

Lebhaft ging es dann weiter im Programm. Trommler und Bläser des Musikzuges Ölsburg stimmten die Gäste mit flotten Marschrhythmen auf einen fröhlichen Abend ein. Nach der akrobatischen Tanzeinlage von Mariechen Heike Göbel von der Funkenartillerie Blau-Weiß zogen die Tollitäten der Landeshauptstadt ein. Das Prinzenpaar samt Hofstaat wurde begeistert begrüßt und waltete sogleich seines Amtes. Landrat Franz Einhaus, stellvertretender Bürgermeister Bernd Leunig und Christopher Selle vom Bürger Jäger Corps bekamen als Anerkennung für ihre karnevalistischen Verdienste Orden verliehen.

Besondere Ehrungen hatte das Prinzenpaar für Hans-Peter Härke und Bernd von Grünhagen im Gepäck. Grünhagen erhielt die Verdienstnadel in Gold und wurde gleichzeitig aus dem Organisationskomitee verabschiedet, da er die Privat-Brauerei Härke verlässt.
Auszeichnung für Hans-Peter Härke

Härke wurde gar zum Ehrenmitglied des Komitees Hannoverscher Karneval ernannt. „Und damit ist er nach Herbert Schmalstieg erst der Zweite, dem das zuteil wird“, sagte Sitzungspräsident Wildhagen.

Nach so vielen Ehrungen sorgten die Beeke-Sänger für musikalische Auflockerung, bevor die beiden „Fuhse-Deppen“ Nico und Jörg die Bütt eroberten. In der witzigen Rede bekamen viele Peiner, angefangen bei Bürgermeister Michael Kessler (SPD) über die Bürgerschaffer bis hin zur örtlichen Presse ihr Fett weg. Auch vor dem lieben Gott machten die beiden Lästermäuler nicht Halt: „Coca-Cola würde ja gern das Vaterunser ändern. Statt unser täglich Brot soll dort von täglich Cola die Rede sein. Da haben sich Christa Geerts-Isermeyer und Thomas Blumenberg gleich erstmal bei Bäcker Seidel erkundigt, wie lange der Vertrag mit dem Brot noch läuft.“

Mit einer gelungenen Zusammenstellung aus Karnevalshits von „Viva Colonia“ über den „Vater Rhein“ bis hin zu „Einmal nur im Jahr ist Karneval“ brachten sie den Saal zum Schunkeln. Auch das folgende Programm mit Büttenreden, Gardetanz und Männerballett begeisterte das fröhliche Publikum und wurde nach mehr als drei Stunden mit reichlich Applaus belohnt.

Dr. Nicole Laskowski

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