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Spieljahr eröffnet: „Deutschstunde“ zum Anfang

Peine Spieljahr eröffnet: „Deutschstunde“ zum Anfang

Peine. Mit „Deutschstunde“ veröffentlichte der Schriftsteller Siegfried Lenz seinen wohl bekanntesten Roman. Dieses Buch wurde 2012 von Stefan Zimmermann zu einer Bühnenfassung bearbeitet und nun als Auftakt der Veranstaltungen 2016/17 des Kulturrings Peine in den Peiner Festsälen aufgeführt.

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„Deutschstunde“  in den Peiner Festsälen: Requisiten aus massiven Holz und schöne Kostüme werteten das Stück auf.

Quelle: Antje Ehlers

Vor mehr als 600 Zuschauern zeigte das Ensemble des „a.gon Theaters“ aus München mit einer großartigen Leistung die Aufarbeitung des Sohn-Vater-Konfliktes des jungen Siegfried Jepsen, gespielt von Florian Stohr.

Dieser sitzt in einer Besserungsanstalt für Jugendliche ein und soll im Rahmen einer Deutschstunde einen Aufsatz über die Freude der Pflicht schreiben. Nachdem er zuerst ein leeres Heft abgegeben hat, muss er sich mit dem Thema nun in einem Einzelzimmer befassen. Jepsen nutzt, nachdem er einen Anfang gefunden hat, diese Gelegenheit, um mit dem Verhalten seines Vaters abzurechnen.

Jens Ole Jepsen, gespielt von Stefan Rehberg, war als einfacher Dorfpolizist sehr auf die Einhaltung aller Regeln bedacht, das ging so weit, dass er seinen besten Freund, den Maler Max Ludwig Nansen (Max Volker Martens), nach dessen von den Nazis auferlegtem Berufsverbot bespitzelt und sogar denunziert hat.

Auch nach Kriegsende kann sich Jepsen nicht mehr von der Pflichterfüllung befreien und lässt seine Familie und Umgebung darunter leiden. Siegfried ergreift jedoch Partei für den Maler und versucht, dessen Gemälde in Sicherheit zu bringen, was ihm letztendlich zum Verhängnis wird und zur Inhaftierung führt.

Große schauspielerische Leistung und die Handlung faszinierten das Publikum.„Ich war von der ersten Sekunde an total begeistert, dieser Abend wirkt noch lange nach“, sagte Caroline Annika Nitsch aus Peine. Das Stück wurde am Ende mit lautem Beifall honoriert.

ane

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