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Spezialkrane hievten 7,2 Tonnen-Tanks über das Tor der Braumanufaktur Härke

Peine Spezialkrane hievten 7,2 Tonnen-Tanks über das Tor der Braumanufaktur Härke

Gleich drei Schwertransporte brauchte es, um die drei Gär- und Lagertanks zur Braumanufaktur Härke zu liefern. Donnerstag und Freitag werden die drei Tanks mit einem Volumen von je 76 000 Litern eingebaut. Die Gesamtinvestition für diesen Bauabschnitt beträgt rund 500 000 Euro.

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Einer der 7,2 Tonnen schweren Tanks über dem Hauptgebäude der Brauerei.

Quelle: pif

Am späten Mittwochabend waren die Tanks geliefert worden. Die Besondere Herausforderung: Wegen der umfangreichen Straßensperrungen rund um den Schützenplatz mussten die Tanks in einem Zeitfenster zwischen 22 und 3 Uhr auf das Brauerei-Gelände über das historische Tor gehievt werden.

Gestern Morgen um 7 Uhr ging es dann weiter. Die drei Tanks wurden in den neuen Gebäudeteil eingepasst, der eigens für die Tanks errichtet worden war. Für die Kranführer war das eine Millimeter-Arbeit. Künftig könne in der Brauerei sowohl in den offenen Gärbottichen das Härke-Bier produziert werden, aber auch in den zylindrokonischen Tanks, erklärte Härke-Betriebsleiter Martin Härke.

Von Thorsten Pifan

In den Tanks gibt es Über- und Unterdruckventile, Füllstands- und Temperaturmesseinrichtungen, Probenahmesysteme, Zu- und Abluftsysteme sowie ein automatisches Reinigungssystem. „In den Tanks können sowohl die Gärung als auch die Lagerung des Bieres erfolgen, ohne dass das Jungbier in ein anderes Gefäß umgepumpt werden muss“, beschrieb Härke die Vorteile der neuen Technik.

Insgesamt sollen in diesem Jahr eine Million Euro in den Standort Peine fließen. Die Einbecker-Brauhaus AG hatte vor einem Jahr die insolvente Privatbrauerei Härke übernommen (PAZ berichtete). Bereits in den ersten Monaten nach der Übernahme hatte Einbecker rund 400 000 Euro in den Standort investiert. Das Geld floss vorwiegend in die neue Kühlanlage.

Zusätzliche Investitionen sind bei der Braumanufaktur Härke bei der Technik für die Hefezufuhr geplant. „Außerdem soll mehr Geld in den Vertrieb fließen“, verriet Härke-Geschäftsführer Werner Arzeus, der sich gestern selbst einen Eindruck von der Platzierung der neuen Tanks gemacht hatte.

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