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Spezialisten für die Vliesproduktion

Berufe mit Zukunft Spezialisten für die Vliesproduktion

Peine. Ein Beruf sollte mehr sein als nur ein Job. Es gilt, eigene Interessen, aber auch Perspektiven für die Zukunft unter einen Hut zu bringen. In einer Serie stellt die PAZ mit der Agentur für Arbeit Berufe mit Zukunft vor: Im letzten Teil geht es um den Verfahrensmechaniker für Kunststoff/Kautschuk.

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Kontrolle ist wichtig: Ünal Capan überprüft Kapillare, winzige Röhrchen, durch die die Kunststoffäden laufen.

Quelle: jti

Bei Fitesa (ehemals Corovin) in Peine laufen viele Fäden zusammen. Besser gesagt, abertausende, hauchdünne Kunststofffäden, um daraus Vliesstoff für Babywindeln, Damenhygiene und sonstige Industrieprodukte zu fertigen. Damit die Fäden nicht reißen und die Maschinen laufen, braucht man versierte Spezialisten - die Verfahrensmechaniker für Kunststoff/Kautschuk.

Ünal Capan ist im dritten Lehrjahr und von dem Beruf begeistert. „Eigentlich hatte ich vor zu studieren und wollte vorher Praxiserfahrung sammeln“, sagt der 23-Jährige. Über die Internetseite des Arbeitgeberverbandes ChemieNord hatte er die Stellenausschreibung von Fitesa gefunden und sich beworben.

Es passte für beide Seiten, den Studienwunsch hat Capan inzwischen aufgegeben. „Der Beruf ist äußerst vielfältig und umfasst Produktion, Instandhaltung, Inspektion und Wartung, Werkzeugaufbereitung und Laborprüfungen. Das alles macht mir richtig Spaß.“ Dazu komme, dass man auch als Auszubildender schon eigenverantwortlich im Team arbeite.

Das betont auch Geschäftsführer Henning Waßmann. „Wir brauchen keine Einzelkämpfer.“ Um im Wettbewerb bestehen zu können, sei Qualität gefragt. „Wir sind sehr spezialisiert und bilden unseren eigenen Nachwuchs aus, der dann auch gute Perspektiven hat, übernommen zu werden“, erklärt Waßmann.

Und Peter Grunert, Leiter der Instandhaltung und für die Ausbildung zuständig, ergänzt: „Es braucht ein bis eineinhalb Jahre, bis man jemanden eingearbeitet hat, der von außen kommt.“ Gefragt sind Kenntnisse in Mechanik, Elektronik, Kunststoffverfahren, aber auch Hydraulik und Pneumatik.

Erwartet werden Realschulabschluss sowie naturwissenschaftliche und mathematische Kenntnisse. Zeugnisse seien aber nicht der erste Punkt auf der Anforderungsliste, sagt Grunert. Das persönliche Gespräch sei wichtig - und vorher schon einmal auf Probe zu arbeiten. Waßmann: „Wir merken dann schnell, ob jemand von den Eltern getrieben ist oder aus eigenem Antrieb kommt.“ Die Perspektiven für die Zukunft sind gut. „Kunststoff steht immer mehr im Vordergrund“, ist der Geschäftsführer überzeugt.

jti

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