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Sparkassen-Vorstand für Hildesheim als Partner

Kreis Peine Sparkassen-Vorstand für Hildesheim als Partner

Peines Kreissparkassen-Vorstandschef Jürgen Hösel sprach sich im Peiner Kreistag (PAZ berichtete) für eine Fusion mit dem Landkreis Hildesheim aus. „Hildesheim und Peine - das passt“, sagte er und bezog sich dabei auf ein Treffen mit Unternehmern aus dem Landkreis Peine.

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Nach aktuellem Sachstand spreche viel für eine Fusion des Landkreises Peine mit Hildesheim, sagt Kreissparkassen-Chef Jürgen Hösel.

Im Kreistag stieß das klare Statement aus der Wirtschaft auf offene Ohren - allerdings waren nicht alle mit der Richtung einverstanden.

Hösel hatte vor allem gefordert, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren. Zuletzt habe die Debatte eine emotionale und unsachliche Richtung genommen, sagte der Sparkassen-Chef. Mit Blick auf die Unternehmerrunde sagte Hösel: „Eine Fusion wird als notwendig erachtet, und diese sollte dann zeitnah erfolgen. Wir als Unternehmer würden das Eisen schmieden, solange es heiß ist.“

SPD-Kreistagsfraktionschef Günter Hesse begrüßte die Aussagen. „Es war eine nüchterne Analyse und keine politische Bewertung. Mir hat die betriebs- und volkswirtschaftliche Herangehensweise gut gefallen.“ Der Beitrag sei unvermutet gekommen, sei aber gelungen gewesen.

Hans-Werner Fechner, CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender, vermisste in dem Beitrag von Hösel den Aspekt einer interkommunalen Zusammenarbeit. „Außerdem haben die Kunden der Sparkasse in den Gemeinden und der Stadt Peine ganz andere Bindungen“, sagte Fechner. Indirekt war Hösel auch auf diese Bindungen eingegangen und erklärte, dass die Bürger ihre emotionale Identität in der Gemeinde oder den Ortsteilen finden würden, nicht aber in einem Landkreis. Er, Hösel, zum Beispiel sei Edemisser, weil er in dieser Gemeinde wohne.

Holger Flöge (FDP) kommentierte: „Die wirtschaftlichen Verflechtungen in Richtung Hildesheim sind allerdings nicht sehr groß, das ist im Kreistag auch noch einmal deutlich geworden.“ Er begrüßte, dass Hösel sachlich seine Meinung in die Diskussion eingebracht hat, allerdings sei beim Thema Fusion die emotionale Seite sehr wichtig und sollte nicht ignoriert werden.

Hösel betonte, dass bei einer Fusion vor allem die Vorteile für die Bürger im Mittelpunkt stehen müssten, zudem gelte es partnerschaftliche Verhandlungen auf Augenhöhe zu führen. „Wir haben festgestellt, dass aus den Informationen, die uns zugänglich sind, diese Kriterien auf den Fusionspartner Landkreis Hildesheim zutreffen. Von der Stadt Braunschweig sind für uns derzeit keine Signale zu vernehmen, wie sie zu der Fusionsdiskussion steht und ob sie auch uns im Sinne unserer Zielsetzungen entgegenkommen will. Dies gilt es unseres Erachtens noch auszuloten.“ Entsprechend ließ Hösel am Ende auch die Möglichkeit offen, dass sich die Fusions-Debatte auch noch in Richtung Osten entwickeln könne.

Von Thorsten Pifan

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