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Sparkasse: Das ändert sich durch die Fusion

Hildesheim-Goslar-Peine Sparkasse: Das ändert sich durch die Fusion

Zum 1. Januar 2017 fusionieren die Kreissparkasse Peine, die Sparkasse Hildesheim und die Sparkasse Goslar/Harz zur Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine. Es entsteht die drittgrößte Sparkasse Niedersachsens. Damit die regionale Ausrichtung für die Kunden auch weiterhin spürbar ist, bekommt das Haus eine neue Struktur. Peiner Regionaldirektor wird Rainer Pannke.

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Der Vorstand der neuen Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine (von rechts): Vorsitzender Jürgen Twardzik (Hildesheim), Dirk Vorderstemann (Goslar/Harz), Dominikus Penners (Peine) und Michael Senft (Hildesheim).

Peine. So sollen für Peine, Hildesheim Stadt, Hildesheim Land, und Goslar Regionaldirektoren zuständig sein, die mit umfangreichen Kompetenzen ausgestattet sind. In Peine wird dies Rainer Pannke sein, der bisher Leiter des Bereiches Immobilien und Versicherungen ist. Das betonen der künftige Vorstandsvorsitzende Jürgen Twardzik (Hildesheim) und die Mitglieder des Vorstandes Dominikus Penners (Peine), Dirk Vorderstemann (Goslar/Harz) und Michael Senft (Hildesheim).

Gründe für die Fusion

„Die drei Sparkassen stehen wirtschaftlich gesund da“, so der künftige Vorstandsvorsitzende Jürgen Twardzik. „Mit der Fusion sollte diese Situation auch für die Zukunft gesichert werden.“ Ein wichtiger, ausschlaggebender Aspekt für die Fusion sei die seit Jahren anhaltende Niedrigzinsphase. Eine Welt mit extrem niedrigen oder gar ohne Zinsen sei längst Realität geworden. Darunter leide auf Dauer der Zinsüberschuss als Haupt-Einnahmequelle für regionale Kreditinstitute. Sparkassen müssten daher möglichst rechtzeitig Maßnahmen entwickeln, um ihre Leistungsfähigkeit auch für die Zukunft zu sichern. „Eine durch Fusion erreichbare, deutliche Steigerung der Unternehmensgröße kann hierzu einen wichtigen Beitrag leisten“, so Twardzik weiter.

Was haben die Kunden von der Fusion?

„Mit der Fusion sorgen wir dafür, dass unsere Kunden auch künftig vor Ort eine starke Sparkasse haben - mit allem, was dazu gehört: faire Produkte, individuelle Beratung mit Spezialisten zum Anfassen und gesellschaftliches Engagement“, so Vorstandsmitglied Dominikus Penners. Und weiter: „Eine Sparkasse dieser Größe hat auch bessere Möglichkeiten, mit der digitalen Entwicklung des Bankgeschäftes und den Anforderungen ihrer Kunden an digitale Angebote Schritt zu halten. Als Sparkasse möchten und werden wir unseren Kunden moderne und zeitgemäße Lösungen anbieten.“

Gibt es neue Kontonummern?

Wenn drei Banken fusionieren, können laut Sparkasse auf Dauer keine drei Bankleitzahlen fortgeführt werden. Daher werde es eine Vereinheitlichung geben. Hildesheim sei der Sitz der neuen Sparkasse, und deswegen werde die Bankleitzahl aus Hildesheim auch die Bankleitzahl für die neue Sparkasse sein. Für Kunden der bisherigen Sparkassen Peine und Goslar werde sich mit der technischen Fusion die Bankleitzahl ändern - und damit auch die IBAN. Aber es wird erst mit der technischen Fusion am 24. September 2017 Vereinheitlichungen bei Kontonummern und Bankleitzahl geben. „Bis zur technischen Fusion können unsere Kunden ihre gewohnten Kontonummern verwenden“, so Elke Brandes, Kommunikationsleiterin bei der Kreissparkasse Peine. Erst mit der technischen Fusion im Herbst 2017 wird die Bankleitzahl angepasst, wodurch sich für die Kunden der bisherigen Sparkassen Peine und Goslar die IBAN ändert. Nur bei wenigen Konten wird sich zusätzlich die Kontonummer ändern.

Wird es Filialschließungen geben?

Dieses Thema hängt nicht allein von der Ertragslage ab, sondern vor allem von einem deutlich veränderten Verhalten der Kunden. Viele Kunden sind mehrmals wöchentlich online bei der Sparkasse, besuchen aber nur alle paar Monate ihren Berater. Und wenn, dann sind die Ansprüche an die Beratung wesentlich höher als noch vor 20 oder 30 Jahren. Die Nähe zu den Kunden und die flächendeckende Präsenz ist ein Kennzeichen der Sparkasse. Dies soll gerade durch die Fusion erhalten werden. „Klar ist, dass wir uns als Sparkasse nicht aus der Fläche zurückziehen werden. Wir müssen uns aber in Zukunft Gedanken machen, an welchem Standort eine Geschäftsstelle unter den veränderten Rahmenbedingungen noch sinnvoll sein wird. Am Ende stimmen die Kunden mit den Füßen und ihrem Verhalten ab“, sagt Vorstandsmitglied Michael Senft.

Werden Arbeitsplätze abgebaut?

Fusionsbedingte Kündigungen sind laut Sparkasse bis Ende 2021 vertraglich ausgeschlossen. Und weiter: „Aufgrund der erwarteten altersbedingten und natürlichen Fluktuation der Mitarbeiter könne auf fusionsbedingte Kündigungen verzichtet werden.“

So wird es erst mit der technischen Fusion am 24. September 2017 Vereinheitlichungen bei Kontonummern und Bankleitzahl geben. „Bis zur technischen Fusion können unsere Kunden ihre gewohnten Kontonummern verwenden“, so Elke Brandes, Kommunikationsleiterin bei der Kreissparkasse Peine. Erst mit der technischen Fusion im Herbst 2017 wird die Bankleitzahl angepasst, wodurch sich für die Kunden der bisherigen Sparkassen Peine und Goslar die IBAN ändert. Nur bei wenigen Konten wird sich zusätzlich die Kontonummer ändern.

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