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Spannende Funde bei Grabungen im Rosenhagen

Peine Spannende Funde bei Grabungen im Rosenhagen

Jetzt liegen die vollständigen Ergebnisse der archäologischen Untersuchung des Rosenhagens in Peine vor. Der Abbenser Archäologe Thomas Budde hat interessante Entdeckungen gemacht.

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Geordnet: Der Abbenser Archäologe Thomas Budde säubert und sammelt die Holzbohlen, die er bei den Rosenhagen-Ausgrabungen gefunden hat.

Quelle: im

Peine. Die Ausgrabungen fanden von Oktober 2008 bis März 2009 statt und umfassten die Straße Rosenhagen (ehemals Kattenhagen) zwischen Werderstraße und Bleicherwiesen.

Budde entdeckte dort Reste eines Bohlenwegs aus dem Spätmittelalter (13. bis 16. Jahrhundert). Er sagt: „An zahlreichen Stellen konnte ich in 0,90 bis 1,40 Meter Tiefe den im Moor verlegten Bohlenweg entdecken. Der Weg bestand überwiegend aus mehrlagig, quer verlegten, kleinen Stämmen und Ästen (wohl Erlenholz), die in festgestampftem Lehm gebettet waren.“

An einigen Stellen auf der westlichen Straßenseite habe er auch dicke Eichenbohlen gefunden. „Man sollte hier trotz der zahlreich verwendeten Rundhölzer von einem Bohlenweg sprechen und nicht von einem Knüppeldamm“, betont der Experte. Der Weg sei damals 5,50 bis 7 Meter breit gewesen und habe sich etwa unter der heutigen Straßenmitte befunden – schwenkte aber im Osten vor der Werderstraße leicht nach Süden ab.

Möglicherweise nahm laut Budde der Bohlenweg in Richtung Altstadt einen anderen Verlauf als die heutige Straße Rosenhagen, „was sogar bedeuten kann, dass das Stederdorfer Stadttor im Mittelalter an einer anderen Stelle als an der Einmündung Stederdorfer Straße – Burgstraße gestanden hat, wo 1998 und 2001 Fundamente des neuzeitlichen Stederdorfer Tores und der Torbrücke gefunden werden konnten“.

Im Osten habe der Bohlenweg am Stadttor geendet. Die Bohlen ließ man in einem Speziallabor auf ihr Alter untersuchen. Budde freut sich: „Zwei Bohlen stammen aus den Jahren 1237 und 1240. Dies bedeutet, dass der Weg spätestens 1240, also kurz nach der Stadtgründung Peines, angelegt worden sein muss.“

tk

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