Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Sorgen um das Weiterbestehen des Kraftwerks Mehrum: Betreiber „Enercity“ sieht die Politik in der Pflicht

Mehrum Sorgen um das Weiterbestehen des Kraftwerks Mehrum: Betreiber „Enercity“ sieht die Politik in der Pflicht

Mehrum. Große Sorgen gibt es um das Weiterbestehen des Kohlekraftwerks in Mehrum und den Erhalt der 130 Arbeitsplätze: Die PAZ hat daher mit dem Betreiber „Enercity“ gesprochen. Demnach ist der Betrieb des Kraftwerks noch bis zum „Anfang der kommenden Dekade“ gesichert.

Voriger Artikel
Saisonaler Anstieg der Arbeitslosigkeit vor allem bei den unter 25-Jährigen
Nächster Artikel
Taylor Wenzel (6) tanzt heute im Got-To-Dance-Halbfinale im Fernsehen

Sorgen um das Kraftwerk Mehrum: „Enercity“ sieht den Betrieb noch bis zum Anfang der kommenden Dekade gesichert.

Quelle: A

Davon gehen die Betreiber der Stadtwerke Hannover „Enercity“ aus, die Mehrum gemeinsam mit den Stadtwerken Braunschweig (BS Energy) unterhalten. Die 130 Mitarbeiter des Kraftwerks hatten vorher ihre Ängste in einem öffentlichen Brief geäußert (PAZ berichtete).

Der Vorstand von „Enercity“ teilt die Ansicht der Mitarbeiter in Mehrum und sieht „erheblichen Handlungsbedarf seitens der Politik bei der Umsetzung der Energiewende“, sagte Unternehmenssprecherin Bianca Bartels. Das Problem sei, dass der Gesetzgeber „grünem“ Strom Vorfahrt einräume und Kraftwerke wie Mehrum ihre Leistung drosseln müssten, sobald es ein Überangebot an Strom aus Wind- oder Sonnenkraft gebe. Gleichzeitig müssten die Kraftwerke stets in der Lage sein, einzuspringen, wenn sich die Wetterlage ändere. Bartels: „Aufgrund dieser Situation machen wir derzeit mit unserer Stromerzeugung einen Verlust von bis zu 25 Millionen Euro im Jahr.“

Grundsätzlich könne in Mehrum aus technischer Sicht noch 15 Jahre und mehr Strom produziert werden - wenn es denn wirtschaftlich sei. Aufgrund der aktuellen Situation sei man jedoch vorsichtig mit Investitionen. Trotzdem solle es in zwei Jahren eine große Revision geben. „Im Zuge dieser Investition kann der Betrieb dann aus Sicht des Betriebsrates bis 2023 aufrecht erhalten werden“, sagte Reiner Rettberg-Berkowsky, Vorsitzender des Betriebsrats.

Er begrüßte die Haltung des Betreibers, kritisierte aber auch, dass überlegt werde, den Standard der Instandhaltung in Mehrum zu senken: „Wenn es wirtschaftlich weiter nicht gut läuft, könnte es sein, dass wir künftig nur noch eine Instandhaltung betreiben, wenn etwas kaputt ist. Damit aber können wir im Zweifel keinen Dauerbetrieb gewährleisten.“ pif

pif

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung