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Sollte schöner See die hässliche Hertie-Brache ersetzen?

Peine Sollte schöner See die hässliche Hertie-Brache ersetzen?

Verrückte Idee? Seit die Stadt Peine die verfallene Hertie-Brache für 1,2 Millionen Euro gekauft hat (PAZ berichtete), kamen von der Bowlingbahn bis zum Elektromarkt viele Ideen auf für eine künftige Nutzung. Die Vision des Peiner Geschäftsmannes Ulrich Ginsburg geht in eine andere Richtung: ein künstlicher See samt Promenade.

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Sie haben Ideen für die Hertie-Brache: Ulrich Ginsburg (l.) und Ole Siegel.

Quelle: js

„Wir sollten uns nicht immer mit Hannover oder Braunschweig vergleichen“, findet Ginsburg vom Modegeschäft Männersache. Er wünscht sich eine kreative Lösung für das Areal der Hertie-Brache an der Lindenstraße: „Wir sollten etwas Besonderes schaffen für Peine. Ich könnte mir einen kleinen künstlichen See mit Promenade sehr gut vorstellen.“

Damit würde die gesamte Innenstadt aufgewertet und ein Bummel durch die Stadt attraktiver werden, schätzt Ginsburg. „Das wäre ein echter Anlaufpunkt für Menschen aus Peine und dem Umland. Im Sommer kann man dort schön entspannen und die Füße ins Wasser baumeln lassen, im Winter vielleicht Eislaufen“, malt der Geschäftsmann seine Idee aus. „Und drumherum gibt es zum Beispiel ein paar Buden mit Gastronomie oder kleinen Geschäften. Große Kaufhäuser brauchen wir in Peine nicht.“

Mit der kreativen Idee stößt Ginsburg bei Peiner Geschäftsleuten auf offene Ohren. Gildemeisterin Ingeborg Wennerscheid von der Kaufmannsgilde lobt: „Das kann ich mir sehr gut vorstellen, und es würde Peine auch als Touristenstadt attraktiver machen.“

Ob eine solche Ideen umsetzbar sei, sollte im Detail geprüft werden. „Die vielen kreativen Ideen, die Peiner einbringen, müssen aber auch von Leuten mit mehr Fachwissen dahingehend geprüft werden, ob sie praktikabel sind“, betont Wennerscheid.

Ähnlich sieht das Ole Siegel, Vorsitzender der Peiner City-Gemeinschaft: „Das wäre wirklich etwas ganz Besonderes, das es so eigentlich nirgendwo gibt.“ Siegel schränkt aber ein: „Das ist eine tolle Idee, aber lässt sich wohl kaum umsetzen.“

Dennoch brauche man auch „verrückte Ideen“, um eine gute Lösung zu finden. Siegel: „Es ist wichtig, möglichst viel durchzuspielen - das sind immer auch Gedankenanstöße aus denen sich mehr entwickeln kann.“

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