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Solidarität mit Japan: Mahnwache gegen Atomkraft

Peine Solidarität mit Japan: Mahnwache gegen Atomkraft

Die Katastrophe von Fuku-shima scheint lange her, der Atomausstieg in Deutschland ist beschlossene Sache. Doch Atomkraft sei nach wie vor eine Bedrohung, sagen die Peiner Grünen. Am Sonnabend haben sie sich zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz getroffen – exakt elf Monate nach Fukushima.

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Peiner Bürger protestierten am Sonnabend gegen die Atomkraft.

Quelle: im

Peine. Nicht nur in Peine wurde an diesem Tag gegen Atomkraft demonstriert, sondern in ganz Deutschland. Die Mahnwachen sollten Solidarität mit Japan zeigen: Dort sind am Sonnabend Tausende Menschen auf die Straße gegangen und haben ein Ende der Atomkraft gefordert. 

„Fukushima ist unglaublich schnell aus den Schlagzeilen verschwunden“, sagt Doris Meyermann, die Geschäftsführerin der Peiner Grünen. „Dabei weiß man immer noch nicht, wie weit der Kern wirklich durchgeschmolzen ist.“

Wie flüchtig öffentliches Interesse ist, konnten die Grünen auch bei ihrer Mahnwache spüren: Nur etwa 15 Menschen hatten sich auf dem Markplatz eingefunden. „Zufrieden sind wir damit nicht“, sagt Grünen-Sprecherin Steffi Weigand. „Obwohl wir uns natürlich über jeden freuen, der kommt.“

Mit der Mahnwache wollten die Grünen „das schreckliche Unglück wieder zurück ins Bewusstsein holen“ – und damit auf ihr Herzensthema aufmerksam machen, den Atomausstieg. Der ist in Deutschland zwar inzwischen beschlossene Sache. „Das heißt aber nicht, dass der Spuk vorbei ist“, sagt Weigand. „Wir haben noch genug Meiler am Netz.“ Und selbst wenn die irgendwann abgeschaltet seien, wisse man nicht, wohin mit dem Atommüll. „Man sollte endlich von Gorleben abrücken und ergebnisoffen ein neues Endlager suchen“, sagt Weigand. Der Salzstock sei nicht stabil, „dort passiert irgendwann das Gleiche wie in der Asse“, glaubt der Kreistags-Abgeordnete Heiko Sachtleben.

Wenn sich die Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März zum ersten Mal jährt, beteiligen sich die Peiner Grünen an einer Lichterkette, die vom Schacht Konrad über die Asse bis zu einer Firma in Braunschweig-Thune führt, die Atommüll verarbeitet. Um 19 Uhr sollen überall auf der rund 80 Kilometer langen Strecke Lichter leuchten.

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