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Sohn erlitt Verletzungen nach Familienstreit

Gerichtsverfahren Sohn erlitt Verletzungen nach Familienstreit

Eine heftige Schulterprellung und eine Risswunde an der Schläfe waren die Folgen eines heftigen Familienstreits in Peine. Die 48-jährige Mutter konnte sich jetzt bei dem anberaumten Verfahren vor dem Amtsgericht Peine aber nicht erklären, wie die Verletzungen ihres Sohnes zustande gekommen sein sollen.

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Das Peiner Amtsgericht: Hier wurde ein Familienstreit verhandelt.

Quelle: Archiv

Peine. Schließlich sei sie die ganze Zeit dabei gewesen, als die Auseinandersetzung zwischen ihrem neuen Ehemann und dem Sohn eskalierte. Die Peinerin habe schon seit längerer Zeit Probleme mit ihrem Sohn. „Er hat uns immer wieder tyrannisiert“, schilderte die 48-Jährige mit angespannter, aber doch trauriger Miene.

Der jüngste Streit, der jetzt vor Gericht endete, erreichte schließlich seinen Höhepunkt, als das Opfer einen Kühlschrank von seiner Mutter forderte. Das Gerät habe er - bevor er es überhaupt besaß - für 50 Euro an seine Großmutter verkauft. Nach langem Hin und Her habe die 48-Jährige zusammen mit ihrem Mann den Kühlschrank beim Sohn abgeliefert. Allerdings habe sie nicht damit gerechnet, dass ihr Sohn völlig alkoholisiert das Elektrogerät entgegennehmen würde. Also brach erneut ein Streit aus, der diesmal eskalierte.

Auf einmal sei der Junge aggressiv geworden und habe mehrfach seinen Stiefvater geschubst. Dieser sei wegen der angespannten Situation völlig entnervt gewesen und habe im Affekt nach der Bierflasche gegriffen, die der Sohn zuvor neben das Auto seiner Mutter abgestellt habe. „Dann warf ich die Flasche in seine Richtung“, gestand der Angeklagte. Anschließend sei die Flasche auf dem Boden zersplittert. Völlig wutentbrannt habe das Opfer daraufhin die zerbrochene Flasche genommen und sich drohend aufgebäumt.

Bevor jedoch jemand handgreiflich werden konnte, habe die 48-Jährige ihren Mann ins Auto gezerrt und das Gaspedal durchgetreten. „Das war das letzte Mal, dass ich etwas von meinem Sohn gehört habe“, schilderte die Mutter.

Da das Opfer nicht zum Gerichtstermin erschien, musste die Verhandlung verschoben werden. „Ich kenne meinen Sohn sehr gut und denke, dass er Schmerzensgeld erhalten möchte“, resümierte die Mutter.

mgb

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