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So füttert man Vögel im Winter richtig

Tierschutzverein gibt Tipps So füttert man Vögel im Winter richtig

Mit Beginn der kalten Jahreszeit, bei Frost und Schnee, finden heimische Vögel oftmals nicht mehr ausreichend Nahrung. Tierfreunde können die Vögel dann mit der Einrichtung von Futterstellen unterstützen. Wichtig ist dabei eine artgerechte Fütterung mit geeignetem Futter - darauf weist jetzt der Tierschutzverein Peine hin.

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Eine Kohlmeise holt sich Sonnenblumenkerne von einer Futterstelle mit einem kleinen Schneemann.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Auch für den Platz, an dem Vögel am besten gefüttert werden sollten, gibt der Verein Tipps. Vorsitzender Wolfgang Kiesswetter: „Die verschiedenen Vogelarten stellen hinsichtlich des Futterangebots unterschiedliche Anforderungen.“

Körnerfressern, wie Finken, Spatzen oder Gimpeln können Sonnenblumenkerne, Getreidekörner, eingefettete Haferflocken und unbehandelte Erdnüsse angeboten werden. Für Weichfutterfresser, wie Amsel, Rotkehlchen oder Zaunkönig, eignen sich Beeren und Obst sowie getrocknete Insektenlarven. Wenn Seen und Teiche zufrieren, kann bei Wasservögeln eine Zufütterung mit Getreide, Hühnerfutter und weichen Kartoffeln sinnvoll sein.

Kieswetter weiter: „Brot und Speisereste sind im Übrigen entgegen der weitverbreiteten Praxis als Futtermittel völlig ungeeignet.“ Wer in Zoohandlungen oder Supermärkten Futtermischungen, Futterringe und Meisenknödel kauft, sollte auf gute Qualität achten: Das Futter sollte keine Füllstoffe enthalten und auch nicht mit Sand gestreckt sein. Die beste Hilfe für Vögel ist jedoch der naturnahe Garten: Hier finden Vögel auch im Winter Stängel, Blütenreste und Fruchtstände mit Samen sowie zahlreiche Insekten, die in abgestorbenen Pflanzenteilen oder Reisigstapeln überwintern.

Damit sich Körner- und Weichfutterfresser nicht ins „Gehege“ kommen, ist es sinnvoll, mehrere kleine Futterstellen einzurichten. Diese sollten immer gut zugänglich für die Vögel sein, gleichzeitig allerdings schlecht erreichbar für Katzen.

Damit beim Füttern keine Krankheitserreger auf die Tiere übertragen werden, sollte man die Futterstellen und -häuser gut sauber halten und sie täglich trocken ausfegen und einmal wöchentlich mit kochend heißem Wasser schrubben.

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