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Skurrile Fundstücke im Fundbüro

Peine Skurrile Fundstücke im Fundbüro

Laubsauger, Spielekonsole, Bohrmaschine: Im Peiner Fundbüro finden sich einige skurrile Fundstücke - in erster Linie aber zahlreiche Fahrräder.

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Peiner Fundbüro: Güler Karpuz-Paul zeigt den verlorenen Laubsauger und viele Fahrräder.

Quelle: js

Mehr als 100 Fundsachen lagern derzeit im Keller des Rathauses: Schmuck und Fahrräder, Schlüssel oder Brieftaschen gehören dazu.

„Es ist wichtig, dass man Fundsachen nicht wochenlang aufbewahrt, bis man sie abgibt. Denn wenn jemand etwas verliert, kümmert er sich in aller Regel sofort darum“, betont Güler Karpuz-Paul, die bei der Stadt für Fundsachen zuständig ist. „Finder sind gesetzlich verpflichtet, Fundsachen entweder bei der Polizei oder im Fundbüro abzugeben“ - letzteres befindet sich in Peine direkt im Rathaus.

Auch wer etwas verloren hat, sollte sich an eine der beiden Stellen wenden. Karpuz-Paul schildert: „Bei Dokumenten wird man sofort telefonisch oder schriftlich benachrichtigt. Bei Fahrrädern sind Nachweise wie Kaufbeleg oder Fahrradpass vorzulegen“ - aber auch eine detaillierte Beschreibung reiche als Eigentumsnachweis meist aus. Das gelte etwa auch für Schmuck.

Wer etwas Verlorenes im Fundbüro wiederbekommt, muss eine Verwahrgebühr von meist 4,10 Euro zahlen. Der Finder zahlt nichts, außer wenn die abgegebene Sache nicht abgeholt wird und er sie nach Ablauf der Verwahrzeit von sechs Monaten selbst behalten möchte. „Dann wird auch für ihn die Gebühr fällig“, so Karpuz-Paul. Was nicht abgeholt wurde, wird bei einer jährlichen Auktion versteigert. „Das gilt aus Datenschutzgründen aber nicht für Personaldokumente oder Handys“, sagt sie. Ebenfalls nicht versteigert werden Brillen: Werden diese nicht abgeholt, werden sie an eine karitative Organisation gespendet.

Grundsätzlich sei es selten, dass Fundsachen ihren Weg zum Eigentümer zurückfinden, weiß Karpuz-Paul: „Es gibt wenig Leute, die verlorene Dinge abholen. Es ist mir ein Rätsel, warum.“

Kontakt zum Peiner Fundbüro: Ruf 05171/49583.

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