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Ski-Club trennt sich von seiner Hütte im Harz

Peine Ski-Club trennt sich von seiner Hütte im Harz

Peine/Oderbrück. Der Peiner Ski-Club veräußert seine Ski- und Wanderhütte im Harz. Auf einer außerordentlichen Versammlung haben die Mitglieder des Vereins jetzt einstimmig für den Verkauf votiert. Ein Hotelier aus Osterode hat dem Verein 62000 Euro für die Hütte geboten.

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1951 hatte der Peiner Ski-Club die Hütte in Oderbrück einer Studentengruppe abgekauft. Bis heute war sie das Vereinsdomizil.

Quelle: oh

Der Vertrag wird derzeit vorbereitet. Hintergrund für den Verkauf waren sinkende Mitgliederzahlen und ein Investitionsstau.

Die Ski-Hütte in Oderbrück war bereits im vergangenen Jahr wegen Brandschutzmängeln geschlossen worden. Der Verein hätte bis zu 50.000 Euro aufbringen müssen, um die aktuellen Auflagen für den Brandschutz zu erfüllen. Schon seit Jahren sind die Belegungszahlen rückläufig, auch von Schulklassen und anderen Vereinen aus dem Peiner Land, sagt der Hüttenwart und stellvertretende Vorsitzende, Walter Gavenat. Er führt die Entwicklung auch auf die Altersstruktur im Verein zurück. Der Club hatte in Hochzeiten mehr als 800 Mitglieder, aktuell sind es noch 375.

Wie der Verkaufserlös verwendet werden soll, ist noch unklar. „Wir sammeln derzeit Anregungen und Vorschläge“, berichtet Gavenat. Auf der Mitgliederversammlung am 15. März, in den Peiner Festsälen sollen diese diskutiert werden.

Die Ski-Hütte war das Herz der Vereins, Generationen von Mitgliedern und auch Schulklassen, haben von dort aus Harz-Touren gestartet und haben dort unzählige gesellige Abende verbracht. Auf die Vorzüge eines festen Anlaufpunkts im Harz müssen die Mitglieder des Peiner Ski-Clubs aber auch in Zukunft wohl nicht verzichten. Mit dem Kaufvertrag soll ein Nutzungsrecht für Tagesgäste und Gruppen festgehalten werden.

Der Ski-Club hatte die Hütte in unfertigem Zustand 1951 einer Studentengruppe abgekauft und dann in Eigenregie zu Ende gebaut. „Bis in die 70er-Jahre war sie jedes Wochenende brechend voll“, erinnert sich Kassenwart Hermann Spörl. 1978 wurde angebaut - so standen zwölf Zimmer mit 44 Betten, ein großer Aufenthaltsraum und eine Wohnung für den Hüttenwart zur Verfügung. Nachdem die Hütte Ende 2014 geschlossen worden war, gab es eine regelrechte Austrittswelle, mit der etwa 50 Personen den Verein verließen.

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