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Singende Nonnen rockten die Festsäle

Peine Singende Nonnen rockten die Festsäle

Peine. Der gleichnamige Film „Sister Act“ mit Whoopie Goldberg in der Rolle des farbigen Show-Girls Donna, das vor der Mafia in ein Kloster flüchtet, ist längst Kult. Am Silvesterabend war die Geschichte als Showspektakel in den ausverkauften Peiner Festsälen zu sehen.

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Show-Girl Donna ist zunächst ziemlich genervt von den Nonnen, zu denen sie geflüchtet ist - doch schließlich mischt sie das Kloster gehörig auf.

Quelle: wos

Insgesamt stand die Musik im Mittelpunkt des Abends. Die Handlung - Donna verhilft den Nonnen zu ganz neuer Lebensfreude und macht aus dem desolaten Nonnenchor eine vor Energie sprühende Gospel-Truppe, und die zunächst so züchtigen Damen tauschen ihre schwarze Nonnentracht gegen regenbogenbunte Gewänder und überzeugen am Ende bei einem Konzert sogar den Kardinal - war amüsant, aber fast schon nebensächlich und geriet teilweise ein wenig hölzern. Hier lag eindeutig nicht der Schwerpunkt der Inszenierung.

Die Musik hatte es allerdings in sich: Nicht nur die Film-Hits wie „I will follow him“ oder „Shout“ waren zu hören, sondern auch viele Songs der 1980er-Jahre wie „Girls wanna have fun“ und auch Traditionelles wie „Amazing Grace“.

Donna-Darstellerin (Lerato Sebele) sang bereits in Hamburg und New York den Hauptpart in „Der König der Löwen“ und faszinierte nun die Peiner mit ihrer fantastischen Stimme. Aber auch der Nonnenchor mit Ramona Azgören, Annette Hessel, Betty Förster, Gianna Dirkschneider und Laura DeMitri wussten mit ihrem Gesang zu überzeugen.

Für ein bisschen Comedy und damit für viele Lacher sorgte der klavierspielende Mönch (Stefan Wurz), der allerdings stimmlich mit den Damen nicht mithalten konnte. Leider war die Tontechnik nicht perfekt. Unter anderem störten mehrere Rückkopplungen den unbeschwerten Musikgenuss.

Die schwungvolle Choreografie, die fröhlichen und bekannten Lieder und die charmante, wiederholte Einbeziehung des Publikums sorgen insgesamt dafür, dass sich wohl kaum jemand der ansteckenden guten Laune entziehen konnte, die die Akteure von der Bühne aus verbreiteten. Es wurde begeistert mitgesungen, und viele verließen das Stadttheater fröhlich summend in Richtung Silvesterparty.

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