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Silberkamp-Gymnasium ist jetzt Europaschule

Peine Silberkamp-Gymnasium ist jetzt Europaschule

Peine. Und noch ein imposantes Schild, das sich das Kollegium des Gymnasiums am Silberkamp an die Wand hängen darf. Die Peiner Schule ist gestern von der Niedersächsischen Landesschulbehörde als „Europaschule“ ausgezeichnet worden – eine Würdigung jahrzehntelangen Engagements.

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Das Silberkamp-Gymnasium ist Europaschule: Dezernentin Anke Steckhan (4.v.l.) hat Lehrer Udo Horstmann (3.v.l.) und Schulleiterin Ulrike Bock (3.v.r.) die Auszeichnung übergeben.

Quelle: ju

„Wie wichtig Europa-Politik ist, zeigt sich momentan ganz deutlich in der Flüchtlingsfrage“, machte Schulleiterin Ulrike Bock bei der Übergabe deutlich. „Es ist nicht immer einfach, Einigung und Solidarität zu erzielen. Das ist uns allen bewusst geworden.“ Als Europaschule wolle das Silberkamp-Gymnasium einen Beitrag dazu leisten. „Wir sind vielfältig aufgestellt, deshalb haben wir uns für die Auszeichnung beworben.“

Vier Fremdsprachen werden derzeit angeboten, für zwei weitere – Italienisch und Schwedisch – würden zukünftig durch die Entschleunigung mit G9 Kapazitäten frei werden. Auch ein Polen-Projekt sei wiederbelebt worden, seit 25 Jahren findet eine Austausch mit einer französischen Schule statt und der Schüleraustausch mit den USA läuft stabil, hinzu kommen viele Kooperationsprojekte mit rund 80 internationalen Partnern.

„Diese Arbeit der Lehrkräfte, die sich oft freiwillig engagieren, wollen wir honorieren“, sagte Anke Steckhan, Dezernentin der Niedersächsischen Landesschulbehörde in Braunschweig. Sie übergab gestern in Anwesenheit von dem Ersten Kreisrat Henning Heiß, Vertretern der Elternvertretung und der Schülervertretung sowie einiger Kollegen die Urkunde, ein Schild und eine Europa-Fahne – fünf Jahre ist das Zertifikat gültig.

Lehrkraft Udo Horstmann ist am Silberkamp-Gymnasium zuständig für Internationales. Er hob noch einmal hervor, was die Schule bislang erreicht hat und noch erreichen will. „Wir wissen, dass wir gut sind. Aber wir wollen uns weiter entwickeln und im Dialog mit anderen Europaschulen stehen“, sagte er. Für europäische Bildung seien aber auch Klassen- und Studienfahrten wichtig, merkte Bock mit einem Augenzwinkern in Richtung Steckhan an. „Aber dazu würden wir das dreifache unseres Etats benötigen. Es darf nicht sein, dass Lehrkräfte diese Reisen aus eigener Tasche bezahlen müssen.“

ju

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