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Silberkämper überzeugen mit Flüchtlingsprojekt

Peine. Silberkämper überzeugen mit Flüchtlingsprojekt

Peine. Die Schulband des Gymnasium am Silberkamps trägt den Namen „Whatever“ - auf deutsch „was auch immer“. Dieser bezieht sich jedoch eher auf die Musikrichtungen der fünf Nachwuchsmusiker, denn eines ist klar: Ihre Umgebung ist ihnen nicht egal.

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Gemeinsames Projekt: Die Band „Whatever“ mit jungen Flüchtlingen.

Quelle: jaw

Peine. Deswegen hat sich die Kombo um Simon Köhler nun auch bei dem Projekt „Alle Kids sind Vips“ angemeldet und erfährt dabei von der ganzen Schule Unterstützung.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt unter dem Motto „Die Sprache der Musik ist international“ von der Bertelsmann Stiftung unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Aydan Özouz. Dabei handelt es sich um einen Jugendintegrationswettbewerb, bei dem kulturelle Vielfalt gewürdigt werden soll. Die Band hat sich deswegen mit dem Flüchtlingsheim in der Woltorfer Straße zusammen gesetzt und von dort den Kontakt zu zwei Flüchtlinge aus Serbien bekommen, die bereits Instrumente spielten.

So stießen Jovica (14 Jahre) und David (13 Jahre) Jasarevica zur Band. Die beiden Brüder spielen Schlagzeug und Klarinette. Zuvor war schon der 20-jährige Syrier Yamen Jabouli an der Gitarre zur Band gestoßen, der bei Johannes Falke Gitarrenunterricht nimmt.

Falke gehört neben Köhler, Jan Lohmann (Bass) und Jens Witte (Schlagzeug) zur Stammbesetzung von „Whatever“.

Nun wird fleißig geprobt. Es werden erste Ideen geschmiedet: „Wir wollen gemeinsam einen eigenen Song schreiben“, erklärt Köhler und auch ein Konzert planen sie gemeinsam.

Bei der zweiten Probe war die neuformierte Band ein erstes Mal komplett und schnell war zu merken, dass hier etwas zusammen wächst. Ohne große Barrieren schritten die Proben voran und schnell erzielten die Musiker bemerkenswerte Fortschritte. Dass Musik Grenzen verschwinden lassen kann, machten die Jugendlichen deutlich.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Band unter whateverrock.de.

Bei der ersten Phase des Wettbewerbs konnten die Peiner schon einen beachtlichen 14. Platz erreichen – ein tolles Ergebnis bei immerhin 176 Teilnehmern. Nun werden die Projekte von einer Expertenjury gesichtet und bewertet, bevor dann im kommenden April der Sieger gekürt wird.

jaw

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