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Siegfried Kopf: „Ich schreibe mir ein Bild“

Peine Siegfried Kopf: „Ich schreibe mir ein Bild“

Peine. Lyrik ist Leben und Liebe – für Siegfried Kopf trifft dies wahrhaftig zu und so ist jedes seiner Bücher „eine Lebens-und Liebesgeschichte“. Seit Dezember 2013 lebt der Lyriker und freie Architekt in Peine. „Es ging darum, einen Neuanfang zu machen und ich bin hier schnell angekommen.“

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Im Hinterhof: Lyrik ist für den Neu-Peiner Siegfried Kopf Leben und Liebe.

Quelle: jti

Im Leben des 61-Jährigen, der auch als Texter, Journalist, Maler und Fotograf arbeitete, hat es so einige Neuanfänge gegeben. Diese Umbrüche waren aber auch immer Quelle und Inspiration für Kopfs Lyrik. Sein 1989 im Selbstverlag erschienenes Erstlingswerk „Zeit ist ewig neu“ ist mittlerweile vergriffen.

2012 folgte mit „Zeit ist ewig neu und zerfließt in sich“ eine Neuauflage. Das jüngste Werk „gehZEITEN“ ist rechtzeitig zur Leipziger Buchmesse erschienen und wurde dort auch vorgestellt.

Die Gedichte von Kopf sind immer persönlich und selbst erlebt, entstehen aber oft spontan. „Wenn ich ins Café gehe und eine Idee habe, lasse ich mir vom Kellner schnell einen Block geben und schreibe es auf. In meinem Zimmer kann ich nur schreiben, wenn ich über Facebook in Kontakt mit anderen stehe“, schildert Kopf.

„Ich schreibe mir ein Bild“, erklärt der Lyriker. Und auch wenn die Gedichte von Kopf immer persönlich sind, so berühren sie den Betrachter oder Zuhörer, sind nachvollziehbar und vor allem nachempfindbar. Etwa wenn der Vater von zwei Töchtern in „Mein Kind mein Leben“ über die Liebe eines Vaters schreibt oder in „Die Liebe, das Leben und der Tod“ sich – selber an Lymphdrüsenkrebs erkrankt – mit unheilbarer Krankheit und Tod auseinandersetzt.

Den Krebs hat Kopf nach sechs Chemotherapien mit anschließender Reha mittlerweile gut im Griff. Den Kontakt nach Peine hat der 61-Jährige über die tiefe Freundschaft zu der Peiner Malerin Ute Löhr gefunden, die auch den Umschlag seines neuesten Bandes illustriert hat. „Sie hat mich in der Zeit der Krankheit menschlich und freundschaftlich begleitet und wir haben uns gegenseitig motiviert und inspiriert.“

Für Kopf ist „die Lyrik jetzt mein Lebensinhalt und die Architektur dafür da, um etwas dazu zu verdienen“. Der Neuanfang in Peine bot auch Raum für neue Ideen. Der Lyriker arbeitet bei seinen Lesungen mittlerweile mit dem Peiner Musiker Olaf Folta zusammen. Kopf: „Ein Hörbuch ist in Planung und im Herbst eine Lesetour – alles ist im Werden...“jti

Die Gedichtbände „Zeit ist ewig neu und zerfließt in sich“ (ISBN: 978-3-00-037410-4) und „gehZEITEN“ (ISBN: 978-3-00-045100-3) sind über den Buchhandel erhältlich. Informationen: www.lyrik-siegfried-kopf.de.

Zur Person:

Der Lyriker Siegfried Kopf wurde 1952 in Stade geboren. Nach seinem Fachabitur und einer Zimmererlehre in Stade studierte er Architektur in Buxtehude und arbeitet seit 1978 als freischaffender Architekt und Bauingenieur. Neben der Architektur war er künstlerisch als Texter, Maler und Fotograf aktiv. Kopf war in vielen Projekten im Bereich der Politik, Kunst sowie Kultur engagiert und betrieb unter anderem das Portland Café in Hemmoor (Kreis Cuxhaven), wo regelmäßig Konzerte stattfanden. Der 61-Jährige war 27 Jahre mit der Architektin Astrid Kühl verheiratet. Der Wahlpeiner hat zwei Töchter und drei Enkelkinder.

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