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„Sie verbreiten Angst und Schrecken“

Peine „Sie verbreiten Angst und Schrecken“

Angst herrscht bei einigen Geschäftsleuten an der Peiner Bahnhofstraße in Richtung Friedrich-Ebert-Platz. Die Punker und ausländischen Jugendlichen machen dort ständig Ärger – jetzt gipfelte der Streit in einer brutalen Schlägerei mit Knüppeln und Eisenketten.

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Punks stehen am Peiner Friedrich-Ebert-Platz, einige von ihnen wurden brutal mit Knüppeln geschlagen. Die Geschäftsleute in der Südstadt haben Angst vor weiterer Gewalt.

Quelle: cb

Peine . Alarm in der Peiner Südstadt: Am Friedrich-Ebert-Platz haben etwa 20 Jugendliche ausländischer Herkunft einige Punker krankenhausreif geschlagen und gingen dabei mit unglaublicher Brutalität vor. Einige Geschäftsleute an der Bahnhofstraße wundern sich nicht über die Eskalation.

Eine Geschäftsfrau, die namentlich nicht genannt werden möchte, sagt der PAZ: „Wir haben mit beiden Banden ständig Probleme, die verbreiten hier Angst und Schrecken. Auf der einen Seite pöbeln die ständig betrunkenen Punks unsere Kunden an, und auf der anderen Seite lungern hier libanesische, kurdische und türkische Jugendliche herum, die mit Messern spielen und Fußgänger belästigen.“

Kritik an Kessler

Die Peinerin sieht sich daher gezwungen, ihre Öffnungszeiten zu ändern. „Ich kann meinen Kunden nicht mehr zumuten, dass sie hier bis 20 Uhr herkommen. Das ist zu gefährlich, und deswegen verkürze ich auf 18 Uhr“, betont sie. Auch die Geschäftsfrau selbst fühlt sich bedroht, wenn sie abends zu ihrem Auto auf den Parkplatz geht.

Ein anderer Ladenbesitzer erklärt: „Wir haben bereits mehrmals die Polizei gerufen, aber getan haben die Beamten nichts. Ständig sind hier Schlägereien, deswegen wundern mich diese brutalen Ausschreitungen überhaupt nicht.“ Die Auseinandersetzungen zwischen den Jugendlichen ausländischer Herkunft und den Punks würden seit langem stattfinden, „die schreien sich hier ständig an oder bewerfen sich mit Flaschen“. Kritik gibt es von den Geschäftsleuten auch an Bürgermeister Michael Kessler (SPD), „der immer von Integration spricht, aber vor unseren Problemen die Augen verschließt“. Kessler bestreitet dies und sagt: „Bisher waren mir diese extremen Ausmaße nicht bekannt. Wir stehen in engem Kontakt mit der Polizei, und ich werde auch mit den Geschäftsleuten sprechen, damit sich die Situation so schnell wie möglich normalisiert.“

Hintergrund

Das sagt Peines Polizei-Sprecher Stefan Rinke

Laufen derzeit die Vernehmungen der verletzten Punker?
Ja, die haben begonnen.

Gibt es Verdächtige? Wie viele sind es, und wie alt sind sie?
Wir ermitteln wegen des Verdachts der Körperverletzung derzeit gegen vier Personen im Alter zwischen 17 und
27 Jahren.

Sind sie schon vorher auffällig geworden?
Zum Teil sind diese Personen schon polizeilich in Erscheinung getreten – auch wegen Körperverletzungsdelikten.

Wie bewerten Sie die Heftigkeit der Schlägerei?
Wenn mehrere gemeinsam, eventuell auch mit Knüppeln, gegen andere vorgehen, handelt es sich um gefährliche Körperverletzung.

Wird ab jetzt am Friedrich-Ebert-Platz häufiger Polizei-Kontrolle gefahren?
Wir haben am Tag nach dem Vorfall Kontakt mit allen beteiligten Gruppen aufgenommen und auch unser Präventionsteam eingebunden. Bewährt hat sich auch unser guter Kontakt zum „Runden Tisch der Südstadt“. Der Friedrich-Ebert-Platz wird „normal“ im Rahmen unserer Streifentätigkeit angefahren.

Sind Platzverbote denkbar?
Platzverbote sind rechtlich nur bei vorliegenden Straftaten möglich. Bisher sind die Punker lediglich durch maximal „Pöbeleien“ aufgefallen. Von subjektiver Angst in der Südstadt ist uns nichts bekannt! Vielmehr ist das subjektive Sicherheitsempfinden in der Stadt Peine sehr hoch!

tk

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