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Sexueller Missbrauch: Arrest für Peiner (22)

Gericht Sexueller Missbrauch: Arrest für Peiner (22)

Peine. Da ein Peiner (22) mit einer 13-Jährigen geschlafen hat, stand er wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht. Das Urteil: ein Wochenende Arrest und 120 Stunden soziale Arbeit.

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Vor dem Amtsgericht Peine wurde der Prozess verhandelt.

Was ist passiert? Im August und September 2015 unterhielt der Peiner eine Liebesbeziehung zu einer 13-Jährigen, in deren Verlauf es in drei Fällen zum verhüteten Sexualakt gekommen war. Fest stand, dass der Sex einvernehmlich war. Allerdings hatte die junge Frau, so die Aussage des Angeklagten, der als Aushilfsarbeiter beschäftigt ist, mit ihrem Alter geschummelt. Sie hatte ihm vorgegaukelt, ein Jahr älter zu sein.

Zwischen den beiden gab es ein Chat-Protokoll aus sozialen Netzwerken, die dem Gericht vorlagen. Daraus ging hervor, dass der Angeklagte sein richtiges Alter genannt hatte, sie hingegen nicht. Es entwickelte sich eine Liebesbeziehung, und schließlich kam es zum einvernehmlichen und verhüteten Sexualakt. Dass das Mädchen erst 13 Jahre alt ist, soll sie dem Angeklagten erst zum Ende der Beziehung gestanden haben.

Einsichtig war der Angeklagte zunächst nicht. Mehrfach wurde die Verhandlung unterbrochen, damit er sich mit seinem Strafverteidiger absprechen konnte. Schließlich räumte er ein, dass er hätte davon ausgehen können, dass sie erst 13 Jahre alt sei.

Aufgrund der Tatsache, dass das Mädchen zum Tatzeitpunkt kurz vor ihrem 14. Geburtstag stand, bot die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten zuvor an, gegen Leistung von 60 Sozialstunden das Verfahren einzustellen. Darauf ließ sich dieser allerdings nicht ein. Nun wurde er vom Jugendgericht zu 120 Stunden sozialer Arbeit sowie zu einem Arrest, der sich über ein Wochenende erstreckt, verurteilt. Ferner muss er die Kosten des Verfahrens tragen.

Abschließend sagte die Richterin: „Als Volljähriger hat man drauf zu achten, dass man in so einer Sache keine Straftat begeht. Wer glaubt denn schon, was die Leute bei Facebook so alles angeben? Das ist doch ganz schnell auch mal gelogen.“

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