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Service-Clubs verteilten Pakete in Rumänien

4600 Kilometer gereist, um Geschenke zu verteilen Service-Clubs verteilten Pakete in Rumänien

Bereits seit 2001 organisieren die deutschen Serviceclubs Round Table und Ladies Circle Deutschland einen Weihnachtspäckchen-Konvoi. 120 ehrenamtliche Helfer waren in diesem Jahr mit rund 30 Lkw und 106 000 Weihnachtspäckchen nach Rumänien unterwegs, um diese dort an bedürftige Kinder zu verteilen.

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Große Freude bei den Kindern in der Stadt Drobeta. Sie bekamen vorzeitig Weihnachtsgeschenke.

Quelle: oh

Kreis Peine. Mit dabei waren der Bültener Karl-Heinz Bahr und der Gadenstedter Fritz Flesser.

„Aufgrund der überwältigenden Anzahl an Päckchen bestand ein zusätzlicher Kapazitätsbedarf an Lastwagen und Fahrern für den Weg nach Rumänien und für die Verteilung“, erklärte Karl-Heinz Bahr. „Auch wenn ich kein Mitglied von ‚Round Table‘ bin, habe ich mich deshalb gerne dazu bereit erklärt, gemeinsam mit meinem Kumpel Fritz Flesser den Konvoi zu unterstützen.“

Für die Ilseder begann die Reise in Peine, von wo aus sie mit dem Zug den Weg nach Hanau starteten, wo sie anschließend die Lastwagen besetzten, um die 2300 Kilometer lange Reise nach Rumänien in die Stadt Drobeta anzutreten. Auf der Reise schliefen sie in den Fahrzeugen, in Rumänien waren sie in Hotels untergebracht. Doch auch dort war an Erholung meist nicht zu denken, denn bereits morgens um sechs Uhr wurden bei minus sieben Grad die Päckchen auf kleinere Verteilerwagen umgeladen, um anschließend Kindergärten, Waisenhäuser und Schulen anzusteuern.

„Das Gesehene war unglaublich“, beschrieb Bahr die Situation in Drobeta. „Einerseits die strahlenden Augen der Kinder und zufriedene Gesichter, andererseits sehr viel Elend, ärmliche Zustände und Aggressivität, die teilweise sogar beanspruchte, dass die Verteilung der Päckchen unter Polizeischutz stattfand.“

Denn die Stadt Drobeta, in der Bahr und Flesser die Pakete verteilten, ist wie so viele Städte in Rumänien geprägt von Armut. Sozialarbeiter wählten die Kinder und Brennpunkte aus, in denen die Päckchen anschließend verteilt wurden.

„Für uns war diese Reise eine besondere Erfahrung und es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Kinder so glücklich zu sehen. Da sieht man einmal, wie gut es uns hier in Deutschland geht“, meinte Karl-Heinz Bahr.

aeh

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