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Schwimmer müssen teilweise mehr Eintritt zahlen

Peine Schwimmer müssen teilweise mehr Eintritt zahlen

Peine. Über die Regelung der ermäßigten Eintrittspreise des neuen Peiner Freibades P3 hat sich der Peiner Karl-Heinz Thilscher ziemlich geärgert, weshalb er jetzt einen offenen Brief an Bürgermeister Michael Kessler geschrieben hat.

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Die Richtlinien der Eintrittspreise für behinderte Schwimmer haben sich für das P3 verändert.

Quelle: oh

Der Peiner moniert die veränderten Richtlinien, in denen es nun heißt, dass Schwerbehinderte erst ab einem Grad von 80 Prozent von den vergünstigten Eintrittspreisen Gebrauch machen können - vor dem Umbau habe allerdings der günstige Preis bereits ab einer Behinderung ab einen Grad von 50 Prozent gegolten.

„Mir ist klar, dass man beim neuen Bad Kosten sparen muss. Es scheint aber so, dass dieses jedoch auf Kosten einer Minderheit von ohnehin leidenden Menschen geschieht“, moniert Thilscher und fügt hinzu: „Das dürfte betriebswirtschaftlich nicht ausschlaggebend sein. Will man einen bestimmten Personenkreis ausgrenzen lassen?“

Die anschließende Stellungnahme von Kessler sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dietmar Meyer und der Stadtwerke- Pressesprecherin Petra Kawaletz ist sachlich und für Thilscher ernüchternd. Hier heißt es: „Als Betreiber müssen wir die Balance halten zwischen einem umfangreichen, bezahlbaren Angebot für möglichst viele Gästegruppen und der Begrenzung der Betriebsverluste des Bäderbetriebes.“ Weiterhin betonen die drei, dass viele Bäder im regionalen Umkreis bereits ganz auf die Behinderten-Ermäßigung verzichtet hätten, wohingegen Peine die Ermäßigung noch anbiete.

Des Weiteren sorge das Peiner Stadtbad mit den zahlreichen Sport, Spaß- und Wellnessangebot für die Möglichkeit der gesundheitlichen Vorsorge. „Damit übernehmen wir ein Stück weit Verantwortung für unsere Badegäste. Ein gewisser finanzieller Eigenanteil für die persönliche Gesundheitsvorsorge und körperliche Fitness bleibt jedoch unerlässlich“, heißt es abschließend.

mgb

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