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Schwicheldterin veröffentlichte ein Buch

Peine Schwicheldterin veröffentlichte ein Buch

Schwicheldt. Anfangs schrieb Karla Wolf nur, um das Gelebte zu verarbeiten. Nun beschloss sie, anlässlich ihers 50. Geburtstages, ihre Erfahrungen mit ihrem behinderten Sohn in ein Buch zu fassen. „Ich möchte anderen helfen zu kämpfen“, sagte Wolf, die findet, dass das Thema Inklusion noch nicht in der Gesellschaft angekommen ist.

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Stolz präsentiert Karla Wolf ihr Buch „Das Dreierpack“.

Quelle: ste

Das Buch heißt „Das Dreierpack“ und handelt von ihrem zweitgeborenen Sohn Moritz (15), der an geistlicher Behinderung, ADHS und Autismus leidet. Erschienen ist das Buch nun vom novum Verlag, der vor allem Neuautoren unterstützt.

Aufgefallen, dass ihr Sohn anders als die anderen ist, sei Wolf bereits nach zwei Monaten. Aber als ihr Kind sich immer langsamer als die anderen entwickelte und dann mit fünf Jahren erst sprechen konnte, ging Karla Wolf mit ihrem Sohn zu Spezialisten. Dort wurde dann eine geistige Behinderung und ADHS festgestellt. Die Diagnose Autismus kam erst 2011.

„Anfangs habe ich mich versteckt“, erzählt Wolf, die an ihren Aufgaben gewachsen ist. Sie sei dann schnell einkaufen gegangen, wenn ihr Sohn im Kindergarten spielte. Die Gesellschaft mache es einem nicht leicht. Daher wollte sie ihren Sohn vor Blicken und Kommentaren schützen. „Moritz weiß selbst, dass er anders ist als andere“, berichtet die Schwicheldterin.

„Die soziale Komponente fehlt im fast vollständig“, berichtet Wolf, die an ihren Aufgaben gewachsen sei. Moritz sei nun auf der geistigen Entwicklungsstufe eines Vorschulkindes. Ihr Sohn benötige täglich einen strukturierten Ablauf, „ansonsten wird er komplett aus er Bahn geworfen“, sagt Wolf.

Stolz sei Karla Wolf vor allem auf ihren erstgeborenen Sohn Pascal (24). „Nicht jeder hätte dies alles so gemeistert“, lobte Wolf. Er sei eine wichtige Bezugsperson im Leben von Moritz, der schwer damit zu kämpfen hatte, als sein großer Bruder 2014 ausgezogen ist. Aber auch in ihrem Freund und ihrer Mutter findet Karla Wolf große Unterstützung in der Erziehung ihres Sohnes.

„Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Moritz nach Beendigung seiner Schule in einem Betreuutem Wohnen untergebracht werden kann“, erzählte Wolf.

ste

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