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Schwerlastverkehr nicht mehr durch Duttenstedt

Politische Forderungen Schwerlastverkehr nicht mehr durch Duttenstedt

Der geplante Ausbau der Kreisstraße K 62 von Meerdorf nach Mödesse erhitzt die Gemüter. Die Einwohner von Duttenstedt hofften, das danach ein Großteil des Schwerlastverkehrs nicht mehr durch den Ort führe. Jetzt ist jedoch nur ein Teilausbau geplant.

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Alle örtlichen Parteien sind sich einig: Der Schwerlastverkehr soll nicht mehr durch Duttenstedt führen
 

Quelle: Grit Storz

Duttenstedt. Der Ortsrat fordert deshalb, das „der Unterbau der Straße stabil gebaut“ wird. Dann könne der Schwerlastverkehr bedenkenlos die K 62 als Ortsumfahrung nutzen und diese auch so ausgewiesen werden. Momentan sei dies jedoch in den Planungen, so der Ortsbürgermeister in Essinghausen-Duttenstedt, Günter Schmidt, nicht vorgesehen.

Über die Planungen zum Ausbau sei der Ortsrat sehr spät und auch erst auf Nachfrage informiert worden. Deshalb nutzten einige Ortsratsmitglieder die Bürgersprechstunde der Kreistagssitzung, um ihre Bedenken hinsichtlich des aus ihrer Sicht unvollständigen Ausbaus vorzubringen.

Schmidt, bemängelte nicht nur die fehlenden Informationen durch den Landkreis. Er führte aus, dass mehrere Tests im Selbstversuch ergeben hätten, dass eine Verkehrsführung für Lkw durch Dutten-stedt neben der Belastung für die Einwohner, die ökologisch und ökonomisch schlechtere Variante sei. „Ein LKW benötigt durch Anfahren und Abbremsen nicht nur 1,5 Liter mehr Diesel sondern auch mehr Zeit, als es bei einer Umfahrung des Ortes auf der K 62 der Fall wäre“, so Schmidt.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Ortsrat, Vera Schulze, appellierte an alle Verantwortlichen, sich nicht länger gegen die Strecke über die K 62 außerhalb Dutten-stedts zu sperren. Die Straße durch Duttenstedt (K 69) sei der Weg zu allen relevanten Einrichtungen im Ort und gleichzeitig Schulweg. „Muss erst etwas passieren?“, fragte sie provokativ.

Auch Lars Grobe, Sprecher der Wählergemeinschaft Essinghausen/Duttenstedt, forderte den Landkreis auf, die Planungen zu überarbeiten. Er regte an, dass der geplante und aus Sicht des Ortsrates unnötige Ausbau des Radweges entlang der K 62 zu Gunsten eines vollständigen Ausbaus der Straße entfallen könnte. Den „vielleicht zehn Radweg-Nutzern“ pro Tag stünden etwa 1000 Bürger gegenüber, die durch den tagtäglichen Schwerlastverkehr enorm belastet würden. „Die K 62 ist die bessere Strecke für die Umwelt und für die Menschen“, so Grobe. Diese „Ortsumgehung“ sei vorhanden und müsse nur entsprechend ausgebaut werden.

Die Reaktion des Landkreises Peine auf diese Forderungen lesen Sie im Text unten.

Von Grit Storz

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