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Schwerkranker Lukas (2): Stammzellen-Spender gefunden

Kreis Peine Schwerkranker Lukas (2): Stammzellen-Spender gefunden

Kreis Peine. Nachdem alle Blutproben der Typisierungsaktion für den schwerkranken Lukas (2) aus Hämelerwald ausgewertet sind, gibt es nun eine positive Botschaft: Drei Spender aus der weltweiten Stammzellen-Datenbank kommen in Frage.

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Große Hoffnung für Lukas' Eltern: Drei Stammzellen-Spender für den schwerkranken Lukas (2) wurden nach der Typisierungsaktion in Vöhrum gefunden.

Quelle: A

Einen Termin für eine Knochenmarkspende gibt es noch nicht, weiß Rouven Böse, Initiator der Typisierungsaktion im April im Dorfgemeinschaftshaus Vöhrum. Entscheidender als der Termin ist für die Familie von Lukas aber zunächst, dass überhaupt ein Spender gefunden ist, und eine Spende jederzeit stattfinden kann. Lukas leidet unter einer seltenen Knochenmark-Krankheit.

Im April hatten sich in Vöhrum mehr als 1800 Peiner typisieren lassen. „Pro Typisierung fielen rund 50 Euro Laborkosten an“ - doch die Spendenbereitschaft in Peine war riesig: 65000 Euro sind bisher auf dem Spendenkonto für Lukas eingegangen. „Somit konnten bislang gut zwei Drittel der 92000 Euro teuren Typisierungsaktion refinanziert werden“, so Böse. „Ich möchte mich nochmals für das Engagement von unzähligen Peinern bedanken. Ohne die Unterstützung wären weder Planung noch Umsetzung dieser für Lukas lebenswichtigen Aktion möglich gewesen.“

Vor der endgültigen Stammzellenspende und der Transplantation heißt es jetzt erst einmal warten: „Lukas‘ Immunsystem muss vor der Spende gezielt zerstört werden, um eine Abstoßreaktion zu unterdrücken.“ Da es dem Kind momentan aber den Umständen entsprechend gut gehe, warten die behandelnden Fachärzte solange nun zunächst, bis sich dies ändere.

„Dann wird alles aber sehr schnell gehen. Auch der Spender kann innerhalb von 48 Stunden auf die geplante Stammzellenspende vorbereitet werden“, erläutert Böse.

Ob der Spender tatsächlich aus dem Peiner Land kommt, ist aus Datenschutzgründen nicht bekannt. Böse weiß aber: „Dass die potenziellen Spender aus dem Peiner Raum kommen, ist nicht ganz unwahrscheinlich, da häufig genetische Übereinstimmungen in den gleichen ländlichen Regionen gefunden werden.“

js

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