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„Schwanensee“ in Peiner Festsälen

Peine „Schwanensee“ in Peiner Festsälen

Peine. „Ein Genuss!“, schwärmten die Zuschauer. Das russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi zeigte in den Peiner Festsälen „Schwanensee“ von Peter Tschaikowski.

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Zwei Stunden höchster Kunstgenuss: Das russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi zeigte in den Peiner Festsälen „Schwanensee“.

Quelle: Isabell Massel

Die bittersüße Liebesgeschichte zwischen Prinz Siegfried und dem verzauberten Schwan Odette begeisterte schon Generationen von Ballettliebhabern. Auch das Peiner Publikum war verzückt von der Harmonie der gefühlvollen Musik, des eleganten Tanzes und der wunderschönen Kulisse. Die Tänzerinnen und Tänzer des berühmten Ensembles schienen zu schweben. Die Hingabe und Perfektion mit der sie die Geschichte erzählten, berührte und verzauberte. Manch Seufzer begleitete die Künstler bei ihren eleganten Drehungen, anmutigen Hebungen und grazilen Sprüngen.

Gerade im ersten Akt konnten die Gegensätze der Inszenierung nicht größer sein: Eben noch feierte Siegfried mit Hofnarr und Hofstaat ein großes Fest im Schlossgarten, wirbelten in schwindelmachenden Drehungen die Tänzerinnen über die Bühne, begeisterten die Tänzer mit eleganten Sprüngen, da fand sich plötzlich das Publikum am schaurig schönen See wieder. Nebel kroch hervor und die anmutigen Schwäne erschienen. Die zärtliche Melodie des Schwanentanzes und ihre gefühlvolle Interpretation fand im „Tanz der vier kleinen Schwäne“ vorläufig ihren Höhepunkt. Dann kamen sich Siegfried und Odette im atemberaubenden „Pas de Deux“ näher und das Publikum war ergriffen von der Schönheit und der Perfektion der Darstellung. Besonders die kleinen Mädchen im Saal schauten ganz genau hin und waren auch in der Pause noch völlig hingerissen.

Während des rauschenden Balls im zweiten Akt erschienen nun der böse Zauberer Rotbart und Odile, der schwarze Schwan. Genauso wie Siegfried auf der Bühne hielten die Zuschauer den Atem an: Wie kann etwas Bösartiges nur so schön sein! Die Primaballerina verzauberte Siegfried und Zuschauer gleichermaßen und das Schicksal Odettes schien besiegelt. Im dramatischen Kampf zwischen Rotbart und Siegfried, begleitet von wilden Sprüngen und rasanten Pirouetten, gewann das Gute. Siegfried brach den bösen Zauber - Odette war sein.

Stürmischer Applaus und Bravo-Rufe waren der Dank für einen außergewöhnlichen Abend.Nach zwei Stunden höchstem Kunstgenuss und Ballett der Spitzenklasse freut sich das Publikum bereits jetzt: Im nächsten Jahr wird das Ensemble wieder in Peine zu Gast sein.

gs

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