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Schulpolitik: Heuer kritisiert Möhle

Kreis Peine Schulpolitik: Heuer kritisiert Möhle

Die Aussagen des Landtagsabgeordneten Matthias Möhle und der Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (beide SPD) zum Erhalt der Förderklassen Sprache nimmt die Peiner Kreistagsabgeordneten Christine Heuer (CDU) zum Anlass für Kritik an der Schulpolitik der SPD.

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Die Peiner Pestalozzischule profitiert vom Erhalt der Förderklassen Sprache.

Quelle: A

„Schön, dass Herr Möhle plötzlich auch die Förderklassen Sprache erhalten will“, so Heuer. „Bisher hatte ich eher den Eindruck, dass für die SPD und die Grünen im Landkreis Peine Inklusion bedeute, dass alle Kinder gleich sind, gleich behandelt werden müssen und somit auch alle auf die Grundschule gehen und danach auf eine Gesamtschule. Alle anderen Schulformen mit ihren besonderen, helfenden Angeboten schienen unwichtig zu sein“, sagt sie.

Sie kritisiert zudem, dass die landesweiten Unterschriftenaktionen und „sachgerechten Bedenken der Eltern“ eher am Rande oder gar nicht erwähnt wurden. „Die Anträge der CDU, sich für den kindgerechten Erhalt der verschiedenen Schulangebote einzusetzen, wurden belächelt und mit fadenscheinigen Begründungen einfach abgelehnt“, so Heuer. Auch ein im Dezember 2014 von der CDU-Kreistagsfraktion eingebrachter Resolutionsvorschlag mit dem Ziel, die geplanten Veränderungen im niedersächsischen Schulgesetz noch einmal zu überdenken, sei in den Schulausschuss verwiesen worden, der erst Mitte Februar 2015 wieder zusammen komme. Heuer: „Viel zu spät für die Berücksichtigung von ausgearbeiteten sinnvollen Verbesserungsvorschlägen für die landesgesetzlichen Planungen.“

Die Kreistagsabgeordnete verweist auch auf die Klage eines Elternpaares im Landkreis Wolfenbüttel, das vor dem Oberverwaltungsgericht erreichte, dass ihr Kind auf eine Förderschule gehen darf. „In seiner Entscheidung argumentierte das Gericht, dass die Inklusion, so wie sie in Niedersachsen umgesetzt wird, womöglich verfassungswidrig sei“, so Heuer. „Nicht zuletzt haben dieses Urteil, der Druck der Lehrer und Eltern sowie das Engagement der Opposition im Lande es geschafft, dass Frau Ministerin Heiligenstadt langsam beginnt einzulenken“, meint sie. „Der Erhalt der landesweiten Sprachförderangebote kann und darf nur ein Anfang sein.“

Zur Inklusion sagt Heuer: „Es fehlen vernünftige Konzepte um die Inklusion auch wirkungsvoll gestalten zu können. Dazu muss das Land die zukünftigen Lehrer vorbereiten und die nötigen Ressourcen in der Schullandschaft zur Verfügung stellen“, rät die Christdemokratin. „Ohne kindgerechte, schulfachliche Kompetenz und ohne Geld zu investieren, wird es nicht funktionieren.“

sip

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