Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Schulleiter sind bereit für Veränderungen

Peine Schulleiter sind bereit für Veränderungen

Kreis Peine. Keine Zukunft für Haupt- und Realschulen, ein großer Wunsch nach Abitur, mehr Gesamtschulen - die Meinung der Peiner Eltern, die gestern bei der Umfrage zur Schulentwicklungsplanung im Landkreis veröffentlicht wurde, ist eindeutig (PAZ berichtete).

Voriger Artikel
Mit Springmesser aufs Schützenfest
Nächster Artikel
Experimentiertag: Physik für helle Köpfe

Die Mühlenbergschule in Edemissen: Wie geht es weiter mit den Haupt- und Realschulen im Kreis?

Quelle: wos

Peine. Nun muss die Politik reagieren. Die Schulen im Kreis können sich derweil auf gravierende Veränderungen einstellen - und das sehen viele Schulleiter im Landkreis auch als Chance.

- „Die Ergebnisse decken sich mit den Erwartungen unseres Schulzentrums“, sagt Berthold Fritsch, Schulleiter der Mühlenberg-Hauptschule in Edemissen. „Die Hauptschule wird nicht mehr gewünscht, wohl aber der Erhalt des Unterrichts in Edemissen.“ Fritsch ist der festen Überzeugung, dass der Nordkreis ein Schulzentrum braucht. Sollte dieses in Form einer Zweigstelle der Integrierten Gesamtschule in Vöhrum erhalten bleiben, begrüße das die Haupt- wie Realschule in Edemissen. „Was bleibt uns anderes übrig“, so Fritsch weiter. „In Anbetracht der sinkenden Schülerzahlen müssen wir etwas tun und umdenken.“

- Wenig überrascht von den Ergebnissen der Elternbefragung ist auch Jan-Peter Braun, Schulleiter des IGS Lengede. „Ein Drittel der Eltern ist bei der Entscheidung, auf welche Schule ihr Kind ab Klasse fünf gehen soll, noch unsicher“, greift Braun eine der zahlreichen Erkenntnisse auf. „Im Frühjahr finden an allen Schulen Infoveranstaltungen statt. Dort lernen viele Eltern die Schulen erst wirklich kennen und treffen dann eine fundierte Entscheidung.“

„Nicht befriedigend“ sei für die IGS Lengede das Ergebnis, dass sich relativ viele Eltern über diese Schulform nicht ausreichend informiert fühlen. „Wir werden uns darüber Gedanken machen, wie wir gemeinsam mit der IGS Vöhrum unsere Schulform bereits bei Eltern jüngerer Kinder bekannt machen können“, so Braun. „Erste Gespräche gab es bereits unmittelbar nach Vorstellung der Umfrage-Ergebnisse.“

- Mangelnde Aufklärung über die Schulform ist auch der Punkt, in dem die Oberschule in Wendeburg in der Befragung nicht gut bewertet wurde. „Das wundert mich schon“, sagt Peines Erster Kreisrat Henning Heiß. „Die Aueschule bemüht sich sehr und hat viel geleistet, um sich bekannt zu machen.“ Zudem hätte Heiß in den Umfrage-Ergebnissen erwartet, dass Oberschule und Integrierte Gesamtschulen eine stärkere Affinität zueinander haben.

- Die unterschiedlichen Schulformen sieht Dr. Jan Eckhoff, Schulleiter des Ratsgymnasiums in Peine, als ein „Zusammenspiel unterschiedlicher Möglichkeiten.“ „Wir sind natürlich froh, dass das Gymnasium in der Befragung sehr gut abschneidet“, so Eckhoff. „Aber es gibt völlig unterschiedliche Möglichkeiten das Abitur zu machen.“ Integrierte Gesamtschulen, Oberschulen und Berufsbildende Schulen seien keine Konkurrenz zum Gymnasium. „Wir ergänzen uns in unserem Bildungsangebot“, so Eckhoff. „Ziel kann es nicht sein, das Gymnasium wieder zur Eliteschule zu machen.“

Trotz bester Ergebnisse müssten sich aber auch die Gymnasien im Kreis weiterentwickeln, sagt Ulrike Bock, Schulleitern des Gymnasiums am Silberkamp. „Die Eltern bestätigen, was wir vermutet haben: Gewünscht wird die Offene Ganztagsschule.“ Am Silberkamp wolle man den Ganztagsbereich ausbauen.

ju

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung