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Schulentwicklung: Gesamtschulen sollen Haupt- und Realschulen im Kreis ersetzen

Peine Schulentwicklung: Gesamtschulen sollen Haupt- und Realschulen im Kreis ersetzen

Kreis Peine. Eigentlich eine gute Nachricht: Kein Schulstandort im Peiner Land ist bei der künftigen Schulentwicklung in Gefahr - dennoch wird es kräftige Verwerfungen geben. Denn die Garantie für die Schulstandorte in den Gemeinden und in der Stadt Peine gilt nicht für einzelne Schulen und schon gar nicht für die Schulformen.

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Vorstellung des Schulentwicklungsplanes in der Mensa des Schulzentrums Ilsede.

Quelle: pif

Experte Wolf Krämer-Mandeau stellte gestern in der Mensa des Schulzentrums Groß Ilsede den Politikern und Pädagogen einen Schulentwicklungsplan vor, den er im Auftrag des Landkreises Peine erstellt hat. Kurz: Von den aktuell rund 20 Schulen im Peiner Land werden nach dem Ende der Reform nur neun erhalten bleiben.

Denn laut Krämer-Mandeau und seinem Kollegen Guido Scharnhorst-Engel, die sich auch alle Schulstandorte und Schulen im Peiner Land genau angeschaut haben, hat sich die Hauptschule überlebt, und auch der Realschule räumen die beiden keine Zukunftschancen ein. So empfehlen sie, dass alle Haupt- und Realschulen im Zuge der Schulentwicklung aufgelöst werden. Alternativ soll die Oberschule in Wendeburg erhalten bleiben, und in Peine eine neue Oberschule gegründet werden (siehe Text unten).

Deutlich gestärkt gehen die beiden Integrierten Gesamtschulen in Vöhrum und in Lengede aus der Reform hervor - nach dem Vorschlag des Fachmannes. Denn die IGS Lengede soll eine Oberstufe in Lengede erhalten. Um sich weiter ausdehnen zu können, soll die IGS Lengede weitere Räume im Schulzentrum Vechelde bekommen. „Dort empfehlen wir die Einrichtung einer Dependance“, sagte Krämer-Mandeau.

Auch die IGS Vöhrum soll gestärkt werden und mit acht Parallelklassen ausgestattet werden. Vier Züge davon sollen in Edemissen laufen - bis zur Klasse zehn. „Anders ist ein Fortbestand des Standortes in Edemissen nicht zu bewältigen“, befürchtet der Experte.

Und um den Standort Hohenhameln zu erhalten, müsse in Ilsede eine neue IGS gegründet werden, die eine Zweigstelle in Hohenhameln unterhält.

Die älteren Schüler könnten dann in Ilsede zur Schule gehen. Unangetastet bleiben die vier Gymnasien im Peiner Land.

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