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Schulen und Kulturring sind jetzt Partner

Peine Schulen und Kulturring sind jetzt Partner

Peine . Die ersten Vereinbarungen für die Kooperation zwischen dem Kulturring Peine und den Schulen im Landkreis wurden gestern unterschrieben. Damit ist der Startschuss gefallen, das Projekt wird Wirklichkeit.

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Gestern wurden die ersten Kooperations-Vereinbarungen unterschrieben: (stehend, von links) Helga Brennecke (Ratsgymnasium), Angelika Rothermund (Grundschule Dungelbeck), Britta Sytnik, Heinz Möller (beide Kulturring); (vorn von links) Heide Goslar (Fröbel

Quelle: wos

Künftig wollen Kulturring und Schulen viel enger als bisher zusammenarbeiten, damit gezielt Produktionen eingekauft und angeboten werden können, die zum Unterrichtsstoff und zum Bildungsauftrag der Schulen passen. Die Kooperation sei geeignet, Kompetenzen und Ressourcen beider Seiten besser zu verbinden und zu nutzen.

„Wir profitieren alle davon“, sind die vier Vertreter der Schulen, die gestern die ersten Verträge unterzeichnet haben, und Kulturring-Geschäftsführer Christian Hoffmann überzeugt. Gemeinsames Ziel sei die Verbesserung der kulturellen Bildung. „Wir alle wollen und müssen etwas dazu beitragen, dass das kulturelle Angebot in unserer Stadt erhalten werden kann“, sagte Dr. Jan Eckhoff, Leiter des Ratsgymnasiums. Dazu gehöre es, die jungen Menschen an die Kultur heranzuführen, sie dafür zu begeistern und auch die Angebote vor Ort bekannt zu machen.

Natürlich könne man auch Theaterproduktionen in die Schulen holen, doch ein Theaterbesuch sei für die Kinder ein ganz anderes Erlebnis als eine Aufführung in der Schule, sind sich Angelika Rothermund (Grundschule Dungelbeck) und Heide Goslar (Fröbelschule) einig. Viele Kinder kämen vermutlich nie in ein Theater, wenn die Schule das nicht ermögliche.

Nun sind die Schulen aufgefordert, Wünsche zu äußern und Anregungen zu geben, damit der Kulturring entsprechend suchen und buchen kann.

Dazu sind demnächst Gespräche geplant. „Der Vorlauf ist relativ lang, denn derzeit planen wir die Spielzeit 2013/2014“, erklärte Hoffmann. Es dauere also ein wenig, bis die Kooperation richtig greifen könne.

wos

Die Kooperation und ihre Ziele

Eine Kooperation zwischen Kulturanbieter und Schulen ist keine Peiner Erfindung, in anderen niedersächsischen Städten gibt es solche Projekte bereits. Der Vorteil für beide Seiten liegt auf der Hand: Die Schulen können Wünsche äußern und so direkten Einfluss auf das Programm nehmen.

Dafür hat der Kulturring eine gewisse Sicherheit, dass die Veranstaltungen auch angenommen werden. Dabei soll das Angebot an die Schulen deutlich ausgeweitet werden. Denkbar sind zum Beispiel auch Theaterführungen oder Gespräche mit Schauspielern, Regisseuren oder Dramaturgen. Das Interesse der Schulen ist groß, aus dem ganzen Landkreis – also auch von den weiter entfernt liegenden Standorten wie Lengede oder Vechelde – wurde die Bereitschaft zur Kooperation signalisiert.

wos

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