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Schuleingangsuntersuchung: Jungen sind auffälliger als Mädchen

Peine Schuleingangsuntersuchung: Jungen sind auffälliger als Mädchen

Der Gesundheitsbericht 2013 wurde am Freitag für den Landkreis Peine vorgestellt. Die Verfasserinnen, Dr. Sabine Meltzow und Dr. Bettina Kiessling-Klamka vom Gesundheitsamt, sowie Sozialdezernent Detlev Buhmann erläuterten die Zahlen für die Schuleingangs- und Kindergartenuntersuchungen.

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Bei der Vorstellung des Gesundheitsberichts: Dr. Sabine Meltzow (l.), Dr. Bettina Kiessling-Klamka und Detlev Buhmann.

Quelle: mgb

Schuleingangsuntersuchung: Die Datenerhebung bezieht sich auf insgesamt 1201 Kinder, die zum Einschulungsjahrgang 2013 zählen. Von den untersuchten Eingeschulten kamen insgesamt 21 Prozent aus Familien mit Migrationshintergrund. Die meisten davon leben in Peine.

„Ein Migrationshintergrund der Kinder per se wirkt sich aber nicht als eigenständiger Risikofaktor aus“, sagte Kiessling-Klamka in Bezug auf Auffälligkeiten in der Entwicklung des Nachwuchses. So lasse sich deuten, dass einsprachig deutsch aufwachsende Kinder erschreckend häufig keine ausreichenden Fähigkeiten im Bereich Sprache aufweisen könnten. So nähmen etwa 127 Kinder ohne Migrationshintergrund an Sprachförderungen teil, bei Migranten seien es nur 95 Kinder.

Die höchsten Risikofaktoren für eine nicht altersgerechte Entwicklung seien die Erwerbslosigkeit und Bildungsferne der Eltern. „Statistisch gesehen, ist jedes vierte Kind verhaltensauffällig, wenn weder Vater noch Mutter erwerbstätig sind“, sagte Meltzow. Des Weiteren zeichne sich wie im Jahr 2012 ab, dass bei Mädchen deutlich weniger „auffällige Befunde“ festgestellt worden waren als bei Jungen.

Kindergartenuntersuchungen: Insgesamt hatten im vergangenen Jahr 854 Vierjährige daran teilgenommen. Dabei gab es prozentual folgende sogenannte „abklärungs- und behandlungsbedürftige Befunde“: Neun Prozent der untersuchten Kleinkinder wiesen Schwächen beim Sehen und Sprechen auf. Fünf Prozent wurde ein Hörtest empfohlen.

mgb

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