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Schuleingangs-Untersuchung:Viele Kinder haben Probleme mit der Sprache

Kreis Peine Schuleingangs-Untersuchung:Viele Kinder haben Probleme mit der Sprache

Spannende Ergebnisse gibt es im Gesundheitsbericht 2012, den das Peiner Gesundheitsamt jetzt vorstellt. Darin werden laut der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Doris Arnold, die Zahlen für die Schuleingangs- und Kindergartenuntersuchungen im Kreis Peine vorgestellt.

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Eine Ärztin untersucht ein Kind: Die Daten zur Schuleingangs-Untersuchung 2012 im Kreis Peine liegen jetzt vor.

Quelle: A

Schuleingangs-Untersuchungen: Auffällig ist dabei laut der Experten, „dass viele Kinder noch sehr Ich-bezogen und wenig gruppenfähig sind“. Vor allem bei Jungen sei oft die sozial-emotionale Reife noch nicht ausreichend für einen geordneten Schulalltag. Insgesamt wurden im letzten Jahr 1339 Kinder untersucht.

Weiter heißt es: „Von den 1339 untersuchten Einschülern kamen 19 Prozent aus Familien mit Migrationshintergrund.“ Die meisten Migrantenkinder gab es in der Stadt Peine mit 40 Prozent, in Lengede mit 20 Prozent und Ilsede mit 14 Prozent - die wenigsten wurden Edemissen mit vier Prozent gezählt.

Probleme gab es bei vielen Kindern vor allem bei der Sprache (38 Prozent), bei den geistigen Fähigkeiten (33), bei der Grobmotorik (20) und der Feinmotorik (17).

Bemerkenswert dabei: Jungen schneiden in allen Bereichen schlechter ab als Mädchen. Auffälligkeiten gibt es bei 17 Prozent der Jungen und bei sieben Prozent der Mädchen.

Sehr hoch sind die Probleme bei Kinder aus „Familien ohne Erwerb“ mit 40 Prozent - bei „Familien mit Erwerb“ sind es nur elf Prozent. Damit steht laut dem Gesundheitsamt fest: „Der höchste Risikofaktor für eine nicht-altersgerechte Entwicklung der Kinder ist die Erwerbslosigkeit der Eltern.“

Insgesamt konnte man bei 66 Prozent der Peiner Kinder die Einschulung ohne Einschränkung empfehlen.

!Kindergarten-Untersuchung: An dieser Untersuchung im letzten Jahr nahmen 708 Vierjährige teil. Dabei gab es prozentual folgende „abklärungs- und behandlungsbedürftige Befunde“: Elf Prozent der Kleinkinder benötigten einen Sehtest, acht Prozent mussten zum Kinderarzt und vier Prozent wurde ein Hörtest empfohlen.

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