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Schützenverein Telgte öffnete seine Türen

Peine Schützenverein Telgte öffnete seine Türen

Telgte. Sobald der Mensch aufrecht gehen konnte, so behauptet es der Deutsche Schützenbund in einer Informationsschrift, habe er sich zu Jagd und Verteidigung der Entwicklung von Distanzwaffen gewidmet. Bis aufrechte Telgter ihren Schützenverein gründeten, dauerte es zwar noch bis 1922. Dort werden besonders in der Jugendarbeit Wettbewerbs-Titel gejagt und verteidigt. Am Sonntag präsentierte der Verein mit den 250 Mitgliedern erstens sich selbst und zweitens den „Schießsport für jedermann“.

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Beim Tag der offenen Tür: Hauptmann Detlef Schottek (links) und Jugendtrainer Matthias Brtschitsch:

Quelle: im

Telgte. Und so klickten die Verschlüsse der Waffen sowohl „auf einem der modernsten Luft- und Kleinkaliber-Schießstände“, wie man in Telgter Schützenkreisen gerne betont. Ganz ohne Pulverdampf kamen indessen jene aus, die sich auf der Bogensportanlage mit lautlos-effektiver Waffentechnik bekannt machten.

Besonders stolz sind die Telgter Schützen auf ihre ebenso erfolgreiche wie höchst motivierte Jugendabteilung. „Wir ballern nicht“, erklärt Jugendtrainer Matthias Brtschitsch (46), selbst seit dem zwölften Lebensjahr als Schütze aktiv.

Vielmehr betreibe man unter genauer Beachtung aller Sicherheitsvorgaben einen Präzisions-Sport mit hochwertigem Gerät, bei dem es außer auf Fitness auch auf höchste Konzentrationsbereitschaft ankomme. „Sogar eine intensivere Aufmerksamkeit als beim Schach“, behauptet er. Der wellenartige Wechsel im Zusammenspiel zwischen Gehirn und Körper kämen den jungen Schützen auch - unbewaffnet, versteht sich - im schulischen Geisteswettbewerb zugute.

Ein ganz besonderes Schießerlebnis boten die Telgter Schützen ihren Besuchern allerdings auf dem Schützenplatz. „Adlerschießen“ nennt sich der Wettbewerb, der nach den Regeln des im kommenden Jahr stattfindenden Europa-Schützenfestes in Peine ausgetragen wird. 25 Meter entfernt und in zehn Metern Höhe ist eine Holz-Eule befestigt. Etwa 350 Schüsse aus einem auf einer Lafette installierten und grob ausgerichteten Kleinkaliber-Gewehr werden benötigt, die Halterung nach und nach derart zu „löchern“, um schließlich „den Vogel abzuschießen“. Natürlich haben die Telgter Schützen den Finger nicht ständig am Abzug, sondern nehmen sich auch Zeit für die Geselligkeit unter freiem Himmel.

Dabei bleibt nicht aus, dass sie dabei auch selbst getroffen werden - von ein paar ungezielten Regentropfen.

uj

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