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Schüsse auf Fahrschulauto: Polizeibeamte sagten aus

Peine/Hildesheim Schüsse auf Fahrschulauto: Polizeibeamte sagten aus

Im Prozess um Schüsse auf ein Fahrschulauto (PAZ berichtete) hat das Hildesheimer Landgericht am zweiten Verhandlungstag die beteiligten Polizeibeamten vernommen. Der angeklagten Peinerin (40) wird vorgeworfen, im Juni einen Fahrlehrer (42) mit einer Pistole bedroht und auf sein Auto geschossen zu haben.

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Eines der Einschusslöcher im Fahrschulwagen.

Quelle: A

Der 42-Jährige hatte daraufhin die Polizei angerufen und war der Frau im Auto gefolgt. Als sie zu Hause ankam, war schon ein Streifenwagen vor Ort, um sie festzunehmen. Sie sei sehr aufgeregt gewesen, habe nach ihren Kindern gefragt, sonst kein verständliches Wort gesprochen und viel geweint, berichteten jetzt die Beamten.

Später in der Polizeistation soll im Zusammenhang mit dem 42-Jährigen das Wort „totmachen“ gefallen sein. Der Fahrlehrer habe nach dem Eindruck eines Polizisten den Ort der Festnahme so schnell wie möglich verlassen wollen - vermutlich um ein Zusammentreffen mit dem Ehemann der Frau zu vermeiden. Als die Angeklagte in eine Zelle begleitet werden sollte, brach sie zusammen. Doch während der Vernehmung habe sie gefasst und ruhig gewirkt, erklärte der Vernehmungsbeamte. Die Polizei hatte zuerst einen Dolmetscher hinzugezogen, da die Frau wenig Deutsch spricht.

Die 40-Jährige hatte eine kleine Pistole der Marke Gloria bei sich gehabt. Es sei laut einem Sachverständigen sehr schwierig, mit der Pistole auf weitere Entfernung genau zu zielen, doch könnten Schüsse auch auf diese Distanz tödlich sein. Die Polizei hatte das Handy der Frau auslesen lassen, auf dem zahlreiche Mitteilungen an den Nebenkläger auf Türkisch gespeichert waren. Sie nannte ihn anfangs „Schwarzauge“, später „Hässlicher“, „Esel“ und „Hund“. Nach Angaben der Frau habe der Fahrlehrer sie mit Fotos erpresst, eine intime Beziehung fortzusetzen.

Nach Angaben des Mannes habe aber sie ihm aufdringlich nachgestellt. Am nächsten Verhandlungstag will das Gericht eine Videoaufzeichnung aus dem Büro des 42-Jährigen sichten. Sie soll die Behauptung der Frau widerlegen, es habe sich um ein intimes Verhältnis gehandelt.

bar

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