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Schüler trainierten für gewaltfreie Konfliktlösung

Peine-Schmedenstedt Schüler trainierten für gewaltfreie Konfliktlösung

Peine. Feste Blicke, bestimmte Körperhaltungen und ein sicheres Auftreten – zu vielen alltäglich auftretenden Konfliktsituationen gibt es gewaltfreie Lösungsstrategien. Um diese ihren Schülern nahe zu bringen, war  der Trainer des Fördervereins „Gewaltfrei lernen“, Oliver Henneke, in der Grundschule Schmedenstedt/Woltorf zu Gast.

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Die Klasse 4 der Grundschule Schmedenstedt/Woltorf festigte in ihrer zweiten Übungseinheit bereits erlernte Maßnahmen und übte auch mit wechselnden Partnern mit großem Spaß.

Quelle: oh

Er übte mit den Kindern und bildete die Erwachsenen aus.

Gefördert von der Stiftung der Sparda-Bank Hannover und unterstützt durch den Förderverein der Schule hat die rund 6000 Euro teure Präventionsausbildung alle Schüler und Lehrer sowie die interessierten Eltern erreicht.

„An unserer Schule herrscht ein sehr gutes soziales Klima“, betont Schulleiterin Andrea Eisenhardt. Trotzdem gebe es natürlich auch immer wieder kleinere Konflikte oder Situationen, in denen sich Kinder unsicher sind, wie sie sich verhalten sollen. Eine „sinnvolle und wortstarke Klärung“ erfordere möglichst viele gute Handlungsstrategien, so die Schulleiterin. Deshalb entschied man sich an der Schule für diese Form der Gewaltprävention, die auf drei Bausteinen beruht und viel mit Bildern, Vergleichen und Bewegung arbeitet.

Henneke trainierte mit jeder Klasse dreimal eine Doppelstunde und zeigte dabei den Kindern, ihren Klassenlehrern und pädagogischen Mitarbeitern, wie Konflikte entschärft werden können. „Zieh im Kopf den Reisverschluss hoch, mach dich groß, guck geradeaus und strahle Selbstbewusstsein aus. Wenn dich jemand beleidigt, zucke cool und gleichgültig mit den Schultern und gehe einfach weiter“, forderte er die Kinder beim Üben auf.

Wichtig sei ihm die Stärkung der Teamfähigkeit, so Henneke. Wer von klein auf lerne, sich gewaltfrei auseinander zu setzen, Konflikte zu lösen und sich in unklaren Situationen richtig zu artikulieren, komme gar nicht erst in Versuchung „Gewalt als letztes Mittel der Hilflosigkeit“ anzuwenden, erläuterte er. Mit Bewegungs- und Rollenspielen und Verknüpfungen von Kopf-Bildern mit Handlungen trainierte der Sportwissenschaftler immer wieder das konfliktlösende Verhalten. Dabei wurden so ganz nebenbei noch andere Verhaltensmuster wie beispielsweise die reibungslose Partnerwahl eingeübt, die zukünftig auch im Unterricht eine Rolle spielen werden.

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