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„Schüler experimentieren“: Erster Preis für Christian Hagemann

Ratsgymnasiast ist Landessieger „Schüler experimentieren“: Erster Preis für Christian Hagemann

So etwas heißt Durchmarsch: Christian Hagemann vom Ratsgymnasium Peine hat momentan den Erfolg gepachtet. Der Sieger des Regionalwettbewerbs „Schüler experimentieren“ setzte sich auch souverän beim Landesentscheid durch.

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Zurecht stolz: Christian Hagemann präsentiert die Urkunde.

Quelle: Grit Storz

Peine. In der Kategorie „Mathematik/Informatik“ bekam der Neuntklässler den ersten Preis und ist damit schon der zweite Landessieger in Folge, mit dem sich das Ratsgymnasium schmücken kann. Nicht genug damit: Der 14-Jährige wird seine Schule auch beim Bundeswettberb der Mathematik-Olympiade vertreten.

Gemeinsam mit Lehrerin und Betreuerin Katharina Lehmann reiste Hagemann zum Landesentscheid von „Schüler experimentieren“ nach Oldenburg und „wollte eigentlich nur mal sehen, wie weit es gehen kann“. Dass sich seine Arbeit zum seit 1937 ungelösten „Collatz-Problem“ durchsetzte, hatte er nicht zu träumen gewagt.

An zwei Tagen stellte sich der Jugendliche dem Wettbewerb, informierte an seinem durch ihn gestalteten Stand über die Berechnungen und sein Computerprogramm - überzeugte in zwei jeweils 20-minütigen Jury-Gesprächen insgesamt vier verschiedene Juroren und wurde am dritten Tag auf der Bühne des Staatstheaters Oldenburg mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Bis dahin, so berichtete seine Betreuerin, verlebte der sehr vielseitig interessierte und begabte Jugendliche anstrengende Tage. „Natürlich gibt es ein sehr ansprechendes Rahmenprogramm vom gemütlichen Grillen, über wissenschaftliche und sportliche Angebote bis hin zu experimentellen Bastelarbeiten, trotzdem sind die Teilnehmer immer im Arbeitsmodus, und somit ist es für sie sehr anstrengend“, berichtete Lehmann. Sie ist „unheimlich stolz“ auf ihren Schüler und bewundert, wie cool er an die ganze Sache herangegangen ist. Bei den Gesprächen mit der Jury durfte sie nicht anwesend sein.

Die 15-seitige wissenschaftliche Arbeit und das dazugehörige Computerprogramm, das der Schüler dafür extra geschrieben hatte, lagen der Jury im Vorfeld vor. Die Juroren ließen sich dann im Gespräch alles noch einmal genau erläutern, stellten Fragen und drangen bei der Beweisführung in die Tiefe.

Hier hatte Hagemann seine Arbeit seit dem Regionalwettbewerb auf Hinweis der dortigen Jury noch weiter vertieft. „Die Jury würdigte vor allem seine Herangehensweise an die ungelöste Thematik und die dahinterstehende wirkliche Mathematik“, erklärt Lehmann. „Ich habe das ,Collatz-Problem‘ auch nicht gelöst, aber Variationen davon“, gibt sich Hagemann bescheiden.

gs

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