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Schock für Woltorfer Ehepaar: "Zu verkaufen"-Schild vor eigenem Haus

Woltorf Schock für Woltorfer Ehepaar: "Zu verkaufen"-Schild vor eigenem Haus

Woltorf. Sie waren nur kurz mal weg - nach ihrer Rückkehr mochten Helga und Willibald Huber gestern in Woltorf ihren Augen nicht trauen: „Zu verkaufen!“ stand auf dem großen blau-weiß-gelben Schild, das jemand während ihrer Abwesenheit in ihrem Vorgarten in der Straße Am Wasserturm aufgestellt hat.

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Das Woltorfer Ehepaar Huber und auch die Nachbarskinder Mattes und Jana sind geschockt: Was soll das Schild?

Quelle: im

Das Ehepaar, das sein Haus vor 42 Jahren gebaut hatte, denkt nicht daran, es zu verkaufen. Und es hat auch keinerlei Kontakt zur Bausparkasse BHW, von der das blau-weiße Schild stammte.

Anrufe unter der angegebenen Telefonnummer waren ergebnislos geblieben. Erst auf Anfrage der PAZ versuchte die Bausparkasse zu klären, ob es sich dabei um eine Verwechslung oder einen Streich gehandelt habe.

„Ich dachte erst an einen Aprilscherz“, sagt Helga Huber. Auch ihr Mann hatte zunächst versucht, die Angelegenheit mit Humor zu betrachten. „Manchmal spielt man sich hier auch zu Pfingsten Streiche“, erklärt er. Schließlich habe er stundenlang versucht, jemanden unter der auf dem Schild angegebenen Telefonnummer der Bausparkasse BHW zu erreichen - vergebens. „Da kommt immer nur eine Ansage, dass der Anschluss vorübergehend nicht erreichbar ist und man es später noch einmal versuchen soll“, sagt er sauer.

Auch Helga Huber ist wütend. „Da muss man doch wenigstens mal klingeln und nachfragen!“ Die Nachbarinnen hätten sich nur über das Schild gewundert, aber keine von ihnen hatte irgendetwas gemerkt. „Das muss alles ganz schnell gegangen sein“, vermutet die Hausbesitzerin.

Auch die Kinder in der Nachbarschaft hätten das Schild mit Misstrauen registriert. „Sie fragten uns, ob jetzt jemand anderes hier herziehen würde“, berichtet Helga Huber. Durch die Bemühungen zur Klärung verging viel Zeit. Und damit fiel obendrein auch noch der geplante Ausflug in die Heide zum Kaffeetrinken nach Hermannsburg aus, auf den sich die beiden gefreut hatten.

Nach Recherchen der PAZ - unter anderem direkt vor Ort im Peiner Büro von BHW - befindet sich der zuständige Immobilienverkäufer zurzeit im Urlaub. Wie Rüdiger Grimmert von der BHW-Pressestelle in Bonn der PAZ mitteilte, bemühe sich dessen Vertreter Ralf Münchow um Klärung und wolle sich so schnell wie möglich mit der Familie Huber in Verbindung setzen.

Grimmert vermutet, dass es sich um einen Dumme-Jungen-Streich handelt. Dagegen spräche aber die sorgfältige Platzierung des schweren Schild-Fußes zwischen jungen Sonnenblumenpflanzen, erklärt der Hausherr, der auch noch zertretene Pflanzen zu beklagen hat. Weitere mögliche Gründe für die Falschaufstellung vermutet der Pressesprecher in einer Verwechselung bei der Firma, die mit der Aufstellung der Schilder beauftragt ist - oder im eigenen Hause.

Auf jeden Fall werde Münchow Kontakt mit der Familie Huber aufnehmen, um sich persönlich zu entschuldigen - und wenigstens das Schild aus der stabilen Haltevorrichtung auszuhängen, berichtete der Pressesprecher. Gleichzeitig solle die zuständige Firma Schild, Halterung und Standfuß so bald wie möglich entfernen.

hui

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