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Schnee im Advent: Peiner sorgen vor

Landkreis Peine Schnee im Advent: Peiner sorgen vor

Peine . Pünktlich zu Beginn der Adventszeit erwarten Meteorologen den ersten Schnee. Auch im Peiner Land kann es zwischen dem ersten und zweiten Adventswochenende leichten „Schneegriesel“ geben, der „vielleicht auch etwas überzuckernd liegen bleibt“, so Wetter-Experte Wolfgang Seifert, Leiter der Regionalwetterzentrale in Hamburg.

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Eiskratzen gehört zum Winter dazu.

Quelle: A

Peine. So romantisch das klingt, so gefährlich kann es auch sein. Überfrierende Nässe, Dunkelheit und rutschige Fahrbahnen - all das kommt auf die Peiner in den nächsten Wochen wieder zu. Doch wenn es soweit ist, sind Stadt und Landkreis bestens auf den Wintereinbruch vorbereitet.

Rund 500 Tonnen füllen das städtische Salzlager, hinzu kommen 200 Tonnen Salz-Sand-Gemisch und 25 Tonnen Feuchtsalz. „Vier Bereitschaftsgruppen mit jeweils 18 Mitarbeitern stehen für den Einsatz bereit“, sagt Stadt-Sprecherin Anna Pietschmann. Diese sind für rund 200 Kilometer Straßenzüge in der Stadt verantwortlich, hinzu kommen Rad- und Gehwege.

Und auch der Landkreis ist gewappnet. „Wie immer sind alle erforderlichen Vorbereitungen getroffen“, ist Kreis-Sprecher Henrik Kühn optimistisch. Die Salzlager des Kreises, die für gut 200 Kilometer Kreisstraße und 100 Kilometer Radwege verantwortlich sind, seien mit der maximalen Menge von etwa 900 Tonnen Streusalz gefüllt, 600 Tonnen davon sind Restbestände vom vorherigen, recht milden Winter. Auch die Stadt hat noch rund 300 Tonnen Salz-Reserven aus dem Vorjahr. „Den Rest haben wir im Sommer bezogen, da der Salzpreis dann deutlich günstiger ist“, erklärt Pietschmann.

Doch bevor der Peiner Winterdienst richtig zu tun bekommt, wird es noch etwas dauern. „Ein echter Wintereinbruch mit strammer Kälte und viel Schnee erwarten wir in den nächsten zwei Wochen nicht“, sagt Meteorologe Seifert vom Deutschen Wetterdienst. Den ersten Frost wird es aber schon am Wochenende geben. „Die Luft wird kälter“, so Seifert. „Mancherorts wird Frost um minus drei Grad erreicht, am Tage werden um die null Grad auftreten. Bei relativ frischem Ostwind fühlt sich das Ganze noch kälter an, als auf dem Thermometer abzulesen ist.“

Ob die Peiner die langersehnte „weiße Weihnacht“ feiern können, vermag Seifert nicht vorauszusagen. „Zwei Wochen sind die obere Grenze für seriöse Wettervorhersagen“, erklärt Seifert. Demnach kann es bei weiter abkühlender Luft zum Anfang der nächsten Woche zu Schneefall in den Mittelgebirgen wie dem Harz kommen. Der Landkreis Peine muss sich indes bis zu den ersten zarten Flocken wohl noch eine Woche länger gedulden.

ju

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