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Schmerztherapie mit Blaze

Heavy-Metal in Peine Schmerztherapie mit Blaze

Das lichter werdende Haar hat Blaze Bayley, Sänger der nach ihm benannten Heavy-Metal-Band, unter einem schwarzen Kopftuch versteckt, die markanten Koteletten sind seit seinem Engagement bei den Metal-Helden Iron Maiden leicht ergraut. Doch Energie, Gesangsleistung und Einsatz machen die Zeichen des Älterwerdens mehr als wett: 250 Fans feiern ihren Helden beim Auftritt in Peine.

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Dirigent der Massen: Metal-Sänger Blaze Bayley bei seinem Auftritt in Peine.

Quelle: Isabell Massel

Peine. „Wir sind die Blaze Bayley Band – wir spielen Metal.“ Mit diesen klaren Worten kündigte am Freitagabend der ehemalige Iron-Maiden-Sänger Blaze Bayley seinen Auftritt im Vereinsheim des Peiner Motorrad-Clubs Bull Skulls an. Zusammen mit seinen vier musikalischen Mitstreitern ließ er sogleich Taten folgen und feierte mit dem Publikum eine 100-minütige Metalshow der Extraklasse.

Bayley hatte seine Fans von Beginn an in der Hand, im wahrsten Sinne des Wortes: Der knapp über 1,70 Meter große Sänger zeigte keinerlei Berührungsängste, immer wieder animierte er das Publikum „Singt mit mir!“ Mit weit aufgerissenen Augen, eine Hand am Mikrofon wдhrend die andere die Masse dirigierte, rezitierte er seine Texte.

Erst nach sieben Songs zum Auftakt gönnte Bayley sich und der Band eine kurze Atempause: „Es ist eine Ehre, ein Privileg bei Euch zu sein!“ Danach wurde es – kurzzeitig – ruhiger. Bayley spricht ьber die dunklen Teil des aktuellen Album „Promise and Terror“, das auch den tragischen Tod seiner Ehefrau verarbeitet.

Es folgte ein Ausflug in die Ära Iron Maiden. Vor fast fünfzehn Jahren erschien das erste Album der Metalhelden mit Blaze Bayley als Sänger. Nach einer weiteren Platte – Virtual XI von 1998 – trennten sich die Wege von Bayley und Maiden wieder, im gegenseitigen Einvernehmen. Noch heute denkt der Sänger gern an diese Zeit und ist „stolz, Teil der besten Heavy Metal Band aller Zeiten“ gewesen zu sein“, wie er bei seinem Auftritt in Peine betonte.

Den Auftritt in der Stahlstadt beschloss die Band mit einem echten Stahlgewitter der Songs „The Man Who Would Not Die“, „Robot“ und „Kill And Destroy“. Unter lautstarken „Blaze“-Rufen entließen die 250 Gäste Bayley nach etwa 100 Minuten Show von der Bühne – er selbst widmete sich danach den Fans aber weiter, bis alle Autogrammwünsche erfüllt waren.

Den Auftakt zum Besuch des Metal-Helden aus Birmingham hatten übrigens die Peiner Lokalmetaller Shotgun Justice sowie Dragonsfire aus Riedstadt bei Frankfurt am Main gebildet. Und bereits zu der vor allem für Rocker frühen Stunde gab es den typischen Metal-Gruß zu sehen: die „Pommesgabel“. Eben ein Abend für echte Feinschmecker.

Tobias Fricke

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