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Schlarmann sprach beim Industrie-Verein: Deutliche Kritik am Koalitionsvertrag

Peine Schlarmann sprach beim Industrie-Verein: Deutliche Kritik am Koalitionsvertrag

Peine. Spannende Thesen zum Thema „Wirtschaftspolitik am Scheideweg“ präsentierte Dr. Josef Schlarmann, bis Oktober acht Jahre lang Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT), gestern Abend im Gildesaal des Schützenhauses. Der Jurist und Volkswirt sparte bei der Vortragsveranstaltung des Industrie-Vereins nicht mit Kritik an der sich anbahnenden Großen Koalition.

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Spannender Abend: 90 Mitglieder und Gäste des Industrie-Vereins waren gestern Abend bei der Vortragsveranstaltung im Gildesaal des Schützenhauses.

Quelle: rb

Rund 90 Besucher des Industrie-Vereins waren neugierig auf das Referat des Experten - und sie wurden nicht enttäuscht. Nachdem Vorsitzender Bernhard Michels die Gäste begrüßt hatte, ergriff Schlarmann das Wort. Der Wirtschaftsexperte zeigte zunächst auf, warum es der deutschen Wirtschaft heute so gut gehe. „Die Agenda 2010 hat den Arbeitsmarkt wieder in Bewegung gebracht“, sagte der CDU-Politiker, der zudem die moderate Lohnpolitik in den letzten 15 Jahren und die Unternehmen selbst ausdrücklich lobte: „Sie sind heute deutlich wettbewerbsfähiger“, so Schlarmann. An den Plänen der möglichen Großen Koalition ließ der Ex-MIT-Vorsitzende kein gutes Haar. „Sozialleistungen sollen massiv ausgedehnt werden, der Arbeitsmarkt soll weiter reguliert werden“, erklärte Schlarmann, der weitreichende Konsequenzen befürchtet: „Die Regierung gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft!“ Für seinen viel beachteten Vortrag bekam der frühere MIT-Vorsitzende viel Beifall der Zuhörer.

Im Anschluss an das Referat schlug die Stunde des Nachwuchses. Insgesamt 1500 Euro stiftet der Industrie-Verein jährlich an die drei besten Schüler der Fachoberschule an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Peine. Damit sollen junge Menschen auf dem zweiten Bildungsweg motiviert werden. Dieses Jahr ging der Förderpreis an die Peiner Julian Keunecke (1. Preis, feierte gestern seinen 23. Geburtstag, studiert jetzt an der Westfalia Maschinenbau), Marcel Ruth (21, 2. Preis, studiert an der TU Braunschweig Architektur) und Marc-Philipp Benke (22, 3. Preis, studiert an der TU Braunschweig Informatik). „Alle drei Kandidaten waren bemühte, fleißige und sehr fachlich orientierte Schüler, die ihr Fachwissen auch den Lerngruppen zur Verfügung gestellt haben“, lobte Michels.

bor

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