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Schlaglöcher: Reparatur kostet 142.000 Euro

Stadt Peine Schlaglöcher: Reparatur kostet 142.000 Euro

Der extreme Winter macht der Stadt Peine weiter zu schaffen. Die Beseitigung der Schlaglöcher in den Straßen wird insgesamt 142.000 Euro kosten. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 30.000 Euro.

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Nach dem harten Winter sind Schlaglöcher in den Straßen überall in Deutschland ein Problem. Auch in Peine wird die Sanierung teuer.

Quelle: dpa

Peine. Die Kälte hat die Peiner Straßen kaputt gemacht! Stadt-Sprecherin Melanie Widdel-Scheer sagt: „Zehn Mitarbeiter der Stadt mussten bisher zahlreiche große Schlaglöcher füllen.“ Die genaue Zahl der Löcher ist unbekannt.

Aber wie kann der Frost dem harten Asphalt etwas anhaben? Es liegt daran, dass Eis mehr Platz braucht als Wasser. Das Wasser versickert in kleinen Ritzen, gefriert und dehnt sich aus. Ergebnis: Die Straßen reißen auf. Das wiederholt sich dann immer wieder bei steigenden und sinkenden Temperaturen.

Peines Tiefbau-Amtsleiter Rolf Ilsmann erklärt: „Wir haben jetzt auf die Schnelle die Löcher mit einer kalten Asphalt-Mischung gefüllt, die aber nicht lange hält. Deswegen muss im April oder Mai noch richtiger Asphalt aufgetragen werden.“ Bisher musste die Stadt 71 000 Euro für das Stopfen der Löcher zahlen, und für den richtigen Asphalt wird noch einmal dieselbe Summe fällig. „Das sind dann 142 000 Euro, über die der Rat der Stadt vermutlich nach Ostern beraten wird“, sagt Ilsmann. Zum Vergleich: Im Vorjahr mussten 30 000 Euro für die Sanierung nach dem Winter bezahlt werden, jetzt sind es 112 000 Euro mehr – und das in Zeiten leerer Kassen.

Der Experte geht davon aus, dass die erneuten Reparaturen ohne große Straßen-Sperrungen gemacht werden können. Sperren musste man bislang nur die Straße „An der Simonstiftung“: Dort ist nahe des Klinikums der Asphalt durch Frostschäden und Überschwemmung am Fahrbahnrand eingesackt.

Ilsmann ist sich sicher: „Dies ist einer der härtesten und längsten Winter der vergangenen Jahre. So eine extreme Situation und so viele Straßenschäden gab es vermutlich das letzte Mal 1978/79.“

tk

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